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	<title>Gaia Conseils</title>
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	<description>L&#039;expertise au service de l&#039;Environnement</description>
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	<title>Gaia Conseils</title>
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	<item>
		<title>Submissionen – was gibt es zu beachten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nolwenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 09:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abfall - administrative Aspekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben am 26.09.2024 bei Swiss Recycle https://swissrecycle.ch/de/home an einem Webinar zum Thema „Submissionen – was gibt es zu beachten?“ teilgenommen und zudem unser Wissen vertieft. Dabei ging es um öffentliche Beschaffungen. Untenstehend teilen wir gerne einige Gedanken mit Ihnen und geben Ihnen wichtige Punkte mit auf den Weg, wie Sie am besten eine Submission [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir haben am 26.09.2024 bei <strong>Swiss Recycle</strong> <a href="https://swissrecycle.ch/de/home" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://swissrecycle.ch/de/home</a> an einem Webinar zum Thema „<strong>Submissionen</strong> – was gibt es zu beachten?“ teilgenommen und zudem unser Wissen vertieft.</p>



<p>Dabei ging es um öffentliche Beschaffungen. Untenstehend teilen wir gerne einige Gedanken mit Ihnen und geben Ihnen wichtige Punkte mit auf den Weg, wie Sie am besten eine Submission erstellen. Der Artikel berücksichtigt die total revidierte <strong>Interkantonale Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen (IVöB),</strong> <a href="https://www.belex.sites.be.ch/app/de/texts_of_law/731.2-1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.belex.sites.be.ch/app/de/texts_of_law/731.2-1</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die erste Frage, die Sie sich als Auftraggeber/in stellen sollten:</h3>



<p>Untersteht der Auftraggeber/in den Bestimmungen über das öffentliche Beschaffungswesen? Genaueres finden Sie in Art. 4 IVöB.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Definieren sie die Aufgabe</h3>



<p>Dabei helfen Ihnen folgende Fragen: Um was für ein Vorhaben handelt es sich und was soll beschafft werden? Welche <strong>Auftragsart</strong> ist es: Lieferung, Dienstleistung oder Bau? Durchdenken Sie die Auftragsart sehr genau, weitere Hinweise finden sie in Art. 8 IVöB.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bestimmung des Auftragswerts</h3>



<p>Den <strong>Auftragswert</strong> sorgfältig zu bestimmen ist von grosser Bedeutung und eine zuverlässige Kostenermittlung ist wichtig. Orientieren Sie sich dabei an der oberen Bandbreite. Beachten Sie das <strong>Zerstückelungsverbot</strong>. Alle eng zusammenhängenden Leistungen müssen berücksichtigt werden und Folgeaufträge und Optionen müssen Sie ebenfalls einrechnen. Handelt es sich um Verträge mit einer bestimmten Laufzeit, kumulieren Sie die Entgelte über die bestimmte Laufzeit (i.d.R. fünf Jahre). Weitere Details zur Berechnung des Auftragswertes lesen Sie in Art. 15 IVöB.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bestimmung der Verfahrensart</h3>



<p>Bestimmen Sie anschliessend die <strong>Verfahrensart</strong>. Möglich ist das Verfahren im Staatsvertragsbereich oder ein Verfahren im Nicht-Staatsvertragsbereich. Unterschieden werden: Offenes Verfahren, Selektives Verfahren, Freihändiges Verfahren, Einladungsverfahren. Für die unterschiedlichen Verfahrensarten gelten abweichende Schwellenwerte. Hilfreich sind die Art. 16 ff IVöB sowie die Anhänge 1 und 2 IVöB. </p>



<p>Danach ist es wichtig, die Kriterien zu bestimmen und deren Bewertung festzulegen (Art. 26 IVöB). Zu berücksichtigen gibt es beispielsweise die Grundsätze der <strong>Zuschlagskriterien</strong> (Art. 29 IVöB). Sie müssen leistungs-/ und angebotsbezogen sein. Sie müssen ausser dem objektiv und überprüfbar sein. Es geht darum, das vorteilhafteste Angebot zu ermitteln. Mögliche Kriterien sind z.B. Preis und Qualität, Ästhetik, Effizienz der Methodik, Funktionalität, Innovationsgehalt, Kreativität, Kundendienst, Lieferbedingungen, Nachhaltigkeit, Servicebereitschaft, Termine, Wirtschaftlichkeit, Zweckmässigkeit. </p>



<p>Ja-/Nein-Kriterien sind suboptimal. Die <strong>Gewichtung</strong> muss sachgerecht und verhältnismässig sein. Verwenden Sie für alle Zuschlagskriterien dieselbe Notenskala.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erstellung der Vergabedokumente/Ausschreibungsunterlagen (Art. 35/36 IVöB)</h3>



<p>Dazu überlegen Sie sich die <strong>Kernelemente</strong> wie z.B. was ist komplexer als in anderen Aufträgen? Das können technische und örtliche Kernelemente usw. sein. Machen Sie sich Gedanken über wichtige Aspekte wie z.B. sich verändernde Sammelmengen und die Neueinführung einer Sammlung usw. Die Kernelemente helfen Ihnen die Zwingenden Mindestkriterien wie Transportlizenz, Eignungs- sowie Zuschlagskriterien festzulegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erstellung Dienstleistungsbeschrieb/Pflichtenheft</h3>



<p>Anschliessend erstellen Sie den <strong>Dienstleistungsbeschrieb</strong>. Daraus ergibt sich das <strong>Pflichtenheft</strong>. Beschreiben Sie präzise, damit das passendste gefunden wird. </p>



<p>Wenden Sie sich an eine Fachstelle, um Fachwissen einzuholen (z.B. Logistik). Als nächstes definieren Sie eine solide <strong>Auswertung</strong> und überlegen Sie sich, welche Angaben Sie vom Anbieter benötigen, um die Auswertung durchführen zu können. Definieren Sie z.B. Angaben zur Erfüllung der Eignungskriterien oder zur Gewichtung der Zuschlagskriterien usw. Wenn alle Formeln, Masken, Eingabefelder, Tabellen usw. erörtert sind, ist es hilfreich, die Auswertung zu testen, um sicher zu sein, dass sie funktioniert. Evtl. ist ein Marktcheck sinnvoll, um zu entscheiden, in welche Richtung Sie die Auswertung gestalten wollen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Vertragsentwurf</h3>



<p>Bestenfalls erstellen Sie zur Transparenz einen <strong>Vertragsentwurf</strong> als Beilage. U.a. sind folgende Inhalte möglich: Art der Dienstleistung, Dauer, Haftung, Kündigung, Rechtsgrundlagen und Vergütung. Beilagen sind allgemein von grosser Bedeutung und oft die wichtigste Grundlage für die Auftragskalkulation. So kann eine Checkliste dem Anbieter als roten Faden dienen oder es gibt Angebotsformulare, die vom Anbieter ausgefüllt werden können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Tipp zum Schluss: Setzen Sie Vorlagen ein, die von Juristen geprüft und freigegeben wurden.</h4>



<figure class="wp-block-gallery alignright has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.simap.ch/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="700" height="394" data-id="1814" src="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/11/simap-Logo-1.jpg" alt="simap Logo" class="wp-image-1814" srcset="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/11/simap-Logo-1.jpg 700w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/11/simap-Logo-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a></figure>
</figure>



<p>Danach folgt die Publikation und / oder der Versand der Vergabedokumente (Art. 48 IVöB). </p>



<p>Per 01.07.2024 wurde <strong>SIMAP</strong> <a href="https://www.simap.ch/de%20/">https://www.simap.ch/de /</a> neu aufgebaut; Sie müssen sich neu registrieren.</p>



<p>Die fristgerecht eingereichten Angebote werden eröffnet, darüber wird ein Protokoll erstellt (Offertöffnungsprotokoll). Nach der Zuschlagsvergabe dürfen Anbieter dieses auf Verlangen einsehen (Art. 37 IVöB).</p>



<p>Bei der Gesamtprüfung der Angebote sortieren Sie zuerst nach gültig sowie ungültig, und danach nehmen Sie die Bewertung vor (Art. 38 ff IVöB).</p>



<p>Das vorteilhafteste Angebot erhält den Zuschlag (gemäss den definierten Kriterien). Der Zuschlag wird eröffnet. Die Publikation auf SIMAP muss den Mindestinhalt enthalten. Neu entfällt der Brief, wenn Sie dies vorher in der Ausschreibung erwähnt haben.</p>



<p>Nach Ablauf der Beschwerdefrist von neu 20 Tagen können Sie den Vertrag abschliessen (Art. 42 IVöB).</p>



<p>Die obenstehenden Aufzählungen sind nicht als abschliessend zu betrachten. Wir freuen uns, wenn wir Sie mit unserem Wissen bei Ihrer nächsten Submission unterstützen dürfen. Verlangen Sie eine Offerte.</p>



<p>Wenn Sie mehr über den Export von Abfällen wissen möchten, finden Sie hier unsere letzten Artikel:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/03/10/aus-der-schweiz-abfallexporte-zahlen-von-2022-lernen/">Der Export von Abfall aus der Schweiz: Abfallexporte der Schweiz: Was ist aus den Zahlen von 2022 zu lernen?</a><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/03/10/aus-der-schweiz-abfallexporte-zahlen-von-2022-lernen/"></a></li>



<li><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2023/11/03/die-ausfuhr-von-abfallen-in-europa/">Die Ausfuhr von Abfällen in Europa </a></li>



<li><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/export-von-abfallen-gewusst-wie/">Export von Abfällen, gewusst wie!</a></li>
</ul>



<div style="height:61px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Was halten Sie von diesem Artikel?</h2>



<p>Haben Sie weitere Fragen?</p>



<p>Was würden Sie gerne als nächstes lesen?</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie können wir gegen die PFAS-Herausforderung gewinnen?</title>
		<link>https://gaia-conseils.ch/de/2024/03/10/wie-konnen-wir-gegen-die-pfas-herausforderung-gewinnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nolwenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 16:35:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PFAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Problem der Verunreinigung durch Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) hat in ganz Europa, darunter auch in Ländern wie Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz, an Bedeutung gewonnen. Diese Chemikalien, die aufgrund ihrer Langlebigkeit in der Umwelt und ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Abbau oft als &#171;ewige Chemikalien&#187; bezeichnet werden, werden mit verschiedenen Gesundheitsrisiken und Umweltproblemen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Problem der Verunreinigung durch <strong>Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS)</strong> hat in ganz Europa, darunter auch in Ländern wie Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz, an Bedeutung gewonnen. </p>



<p>Diese Chemikalien, die aufgrund ihrer Langlebigkeit in der Umwelt und ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Abbau oft als &#171;ewige Chemikalien&#187; bezeichnet werden, werden mit verschiedenen Gesundheitsrisiken und Umweltproblemen in Verbindung gebracht. Die Europäische Umweltagentur weist auf das weit verbreitete Vorhandensein von PFAS in der Umwelt hin, welche aus einer Reihe von Quellen stammen. Darunter industrielle Prozesse, Verbraucherprodukte und gängiger Abfallentsorgungspraktiken.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Unsere letzten Beiträge:&nbsp;</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2023/11/03/pfas/">PFAS</a></li>



<li><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/pfas-ein-thema/">PFAS, ein Thema?</a></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Gesundheitsbezogene Kosten</h3>



<p><strong>Europa zahlt einen hohen Preis: Die Gesundheitskosten infolge von PFAS werden auf 52-84 Milliarden Euro pro Jahr taxiert<sup>1</sup>.</strong>  Da diese Studien nur ausgewählte Substanzen und Krankheitsbilder erfassen, liegt die tatsächliche Summe vermutlich noch deutlich höher.</p>



<p><sup>1 </sup>Text von <a>2019 !!!</a> <a href="https://norden.diva-portal.org/smash/get/diva2:1295959/FULLTEXT01.pdf">FULLTEXT01.pdf (diva-portal.org)</a> Nordischer Ministerrat Nordens Hus <a>Ved</a> Stranden 18 DK-1061 Kopenhagen</p>



<p>Die Kontamination erfolgt über verschiedene Wege, darunter Industrieemissionen, die Verwendung von Feuerlöschschäumen, Verbraucherprodukte und die Entsorgung von PFAS-haltigen Materialien. Industriestandorte, insbesondere solche, die an der Herstellung und Anwendung von PFAS beteiligt sind, sind bedeutende Quellen der Umweltverschmutzung. Infolgedessen lassen sich PFAS heute flächendeckend in Europa nachweisen. Sowohl in der Luft, im Boden und im Wasser als auch in lebenden Organismen. Wobei die Gebiete in der Nähe von Industriestandorten, Flughäfen und Militärstützpunkten besonders stark kontaminiert sind. Die Gesamtzahl der Standorte mit potenziellen PFAS-Emissionen in Europa wird auf etwa 100.000<sup>2</sup> geschätzt.</p>



<p><sup>2</sup><a href="https://www.eea.europa.eu/publications/emerging-chemical-risks-in-europe"> https://www.eea.europa.eu/publications/emerging-chemical-risks-in-europe</a></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="716" height="646" src="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/mapPFAS-Europe.png" alt="" class="wp-image-1704" srcset="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/mapPFAS-Europe.png 716w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/mapPFAS-Europe-300x271.png 300w" sizes="(max-width: 716px) 100vw, 716px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Quelle: </em><a href="https://www.ewg.org/interactive-maps/pfas_contamination/">Carte interactive : Crise de la contamination par les PFAS : de nouvelles données montrent 5 021 sites dans 50 États (ewg.org)</a></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Bewältigung und Eindämmung</h3>



<p><strong>Die Bemühungen zur Bewältigung und Eindämmung der PFAS-Kontamination sind aufgrund der Langlebigkeit der Chemikalien und der Komplexität ihrer Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit mit Herausforderungen verbunden.</strong> </p>



<p>Neuartige PFAS-Verbindungen und ihre Abbauprodukte werden weiterhin in der Umwelt nachgewiesen. Dies erschwert die Bemühungen um ein Verständnis und eine Verringerung der Expositionsrisiken. Die Regulierungsbehörden bemühen sich intensiv um Lösungen, etwa durch vorgeschlagene Grenzwerte für PFAS im Trinkwasser. Zudem werden diese Stoffe im Rahmen von EU-Richtlinien bereits als prioritäre gefährliche Stoffe eingestuft. Dennoch bleiben diese Chemikalien ein ständiges Problem. Grund dafür sind ihre besonderen Eigenschaften: Sie verbreiten sich weiträumig und haben die Fähigkeit, sich sowohl in der Umwelt als auch im menschlichen Körper anzusammeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Expositionswege und gesundheitliche Risiken</h3>



<p><strong>Menschen nehmen PFAS über verschiedene Wege auf</strong>. Vor allem durch kontaminiertes Wasser und Lebensmittel, den Gebrauch von Konsumgütern oder direkt am Arbeitsplatz. Einmal aufgenommen, reichern sich diese Stoffe im Laufe der Zeit im Körper an. Es gibt deutliche Hinweise auf eine Bioakkumulation sowie auf die Übertragung von der Mutter auf das Kind.</p>



<p>Nationale Biomonitoring-Studien in Europa dokumentieren diese Belastung in der gesamten Bevölkerung, wobei Männer im Allgemeinen höhere Werte aufweisen. Zwar sind die Konzentrationen einiger bereits regulierter PFAS in den letzten Jahren gesunken, doch das Risiko bleibt bestehen. Grund dafür sind neuartige PFAS-Verbindungen und die fortgesetzte Verwendung dieser Chemikalien in zahlreichen Anwendungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Situation in Europa</h3>



<p><strong>Die Situation in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz spiegelt den allgemeinen Trend der PFAS-Kontamination in Europa wider</strong>. Aufgrund industrieller Aktivitäten und der Nutzung von Feuerlöschschäumen sowie PFAS in Konsumgütern und Abfallströmen, stehen diese Länder vor einer gewaltigen Aufgabe. Sie müssen die Verschmutzung identifizieren, verwalten und mindern. Erschwerend kommt hinzu, dass eine umfassende Überwachung und Regulierung zwingend erforderlich sind. Nur so lassen sich wirksame Sanierungsstrategien entwickeln, um die Altlasten der PFAS-Kontamination nachhaltig zu beseitigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bekämpfung der Kontamination durch PFAS</h3>



<p>Die Bekämpfung der Kontamination durch PFAS erfordert aufgrund ihrer weit verbreiteten Verwendung und Umweltpersistenz einen vielschichtigen Ansatz. Hier sind einige Strategien, die verfolgt werden, um die Herausforderungen, die PFAS darstellen, zu bewältigen:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><strong>Regulatorische Massnahmen</strong></strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einschränkung der Verwendung:</strong> Einführung strenger Vorschriften zur Begrenzung der Produktion und Verwendung von PFAS in Verbraucherprodukten, industriellen Anwendungen und Feuerlöschschäumen. Die Europäische Union beispielsweise ist auf dem Weg zu einer umfassenden Beschränkung der nicht lebensnotwendigen Verwendung von PFAS.</li>



<li><strong>Standards setzen:</strong> Festlegung und Durchsetzung von Umweltstandards und Richtlinien für PFAS in Wasser, Boden und Luft. Dies zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt. Dazu gehört auch die Festlegung von Grenzwerten für PFAS im Trinkwasser, wie sie in einigen US-Bundesstaaten bereits gelten und auf EU-Ebene vorgeschlagen werden.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Sanierungs-Technologien</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wasseraufbereitung:</strong> Moderne Wasseraufbereitungsverfahren wie körnige Aktivkohle (GAC), Ionenaustauscher Harze und Hochdruckmembranen (Umkehrosmose) sind wirksam bei der Entfernung von PFAS aus der Wasserversorgung.</li>



<li><strong>Bodensanierung:</strong> Techniken wie Bodenwäsche, Stabilisierung und Aushub werden derzeit erforscht, um PFAS in kontaminierten Böden zu entfernen oder einzudämmen. Diese Methoden befinden sich jedoch noch in der Entwicklung und können kostspielig sein.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><strong>Prävention und Kontrolle</strong></strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Alternative Werkstoffe: </strong>Erforschung und Förderung der Verwendung von sichereren Alternativen zu PFAS in Produkten und industriellen Verfahren. Dazu gehört die Entwicklung von nicht fluorierten Chemikalien zur Verwendung in Konsumgütern wie Textilien, Lebensmittelverpackungen und Feuerlöschschäumen.</li>



<li><strong>Bewährte Praktiken in der Industrie: </strong>Ermutigung der Industrie, bewährte Praktiken für den Umgang mit PFAS zu übernehmen, einschliesslich der Verringerung von Emissionen, der Verbesserung der Abfallentsorgung und der Durchführung regelmässiger Umweltüberwachung.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Politische Massnahmen und Gemeinschaftsaktionen</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit:</strong> Die Sensibilisierung für die Risiken von PFAS und die Förderung von Verbraucherentscheidungen, die PFAS-haltige Produkte vermeiden, können die Nachfrage nach sichereren Alternativen steigern.</li>



<li><strong>Einbeziehung der Gemeinschaft:</strong> Einbindung der betroffenen Gemeinden in Entscheidungsprozesse und Sanierungsmassnahmen, um sicherzustellen, dass ihre Anliegen und Bedürfnisse berücksichtigt werden.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><strong>Forschung und Innovation</strong></strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Umweltüberwachung: </strong>Ausweitung der Überwachungsprogramme, um die Verteilung von PFAS in der Umwelt besser zu verstehen und stark kontaminierte Standorte zu identifizieren.</li>



<li><strong>Gesundheitsforschung: </strong>Unterstützung der epidemiologischen und toxikologischen Forschung, um die gesundheitlichen Auswirkungen der Exposition gegenüber PFAS besser zu verstehen und Regulierungsstandards zu erarbeiten.</li>



<li><strong>Technologische Innovation:</strong> Investitionen in Forschung und Entwicklung für neue Sanierungstechnologien und Materialien, die PFAS in verschiedenen Anwendungen ersetzen können.</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Bei der Bewältigung der komplexen und hartnäckigen Herausforderung der Kontamination mit PFAS erfordert der Weg nach vorn nicht nur strenge Regulierungsmassnahmen und das Engagement der Gemeinschaft, sondern auch die unermüdliche Suche nach neuen, innovativen und wirksamen technologischen Lösungen. Der Kampf gegen diese &#171;ewigen Chemikalien&#187; unterstreicht die Notwendigkeit einer konzertierten Aktion, die wissenschaftliche Forschung, technologische Fortschritte und das Fachwissen von Umweltexperten nutzt.</strong> </p>



<h4 class="wp-block-heading">Engagement von Gaia Conseils</h4>



<p>In diesem Zusammenhang engagiert sich <strong>GAIA Conseils</strong>, ein Schweizer Ingenieurbüro, aktiv in der Forschung, um einen wesentlichen Teil zur Lösung dieses Problems beizutragen. Mit unserem klaren Schwerpunkt auf der Entwicklung technischer Lösungen für ökologische Herausforderungen verkörpert GAIA Conseils genau das Fachwissen und das innovative Denken, die für die Bewältigung der PFAS-Krise unerlässlich sind. Durch die gezielte Unterstützung von Projekten, die auf fortschrittliche Sanierungstechnologien abzielen, steuern wir wertvolles Wissen und essenzielle Fähigkeiten bei, um den Fortschritt hin zu effektiven PFAS-Managementstrategien massiv zu beschleunigen.</p>



<p><strong>Die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsbehörden, Forschungseinrichtungen, betroffenen Gemeinden und spezialisierten Ingenieurbüros wie dem unseren ist von entscheidender Bedeutung. Durch diese Partnerschaften können wir hoffen, unser Verständnis des Verhaltens von PFAS in der Umwelt voranzutreiben, die Nachweismethoden und die Entfernung zu verbessern und letztendlich die öffentliche Gesundheit und das Ökosystem vor ihren Auswirkungen zu schützen.</strong></p>



<p>Der Weg zu einer umfassenden Lösung des PFAS-Problems wird zweifellos lang und komplex sein, aber mit beharrlichen Bemühungen und Zusammenarbeit können wir bedeutende Fortschritte bei der Verringerung ihres Vorkommens in der Umwelt und der Abschwächung ihrer Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt erzielen. <strong>Die Frage ist nicht, ob wir das PFAS-Problem bewältigen können, sondern wie schnell und effektiv wir die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen, das Wissen und die Technologien dafür mobilisieren können.</strong></p>



<p>Andere Quellen:</p>



<p><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0048969715001862">Räumliche Verteilung und Verteilungsverhalten ausgewählter Poly- und Perfluoralkylsubstanzen in Süßwasserökosystemen: Eine landesweite Untersuchung in Frankreich &#8211; ScienceDirect</a></p>



<p><a href="https://echa.europa.eu/hot-topics/perfluoroalkyl-chemicals-pfas">Per- und Polyfluoralkylstoffe (PFAS) &#8211; ECHA (europa.eu)</a></p>



<p><a href="https://www.ewg.org/interactive-maps/pfas_contamination/">Interaktive Karte: PFAS-Kontaminationskrise: Neue Daten zeigen 5.021 Standorte in 50 Staaten (ewg.org)</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was halten Sie von diesem Artikel?</h2>



<p>Haben Sie weitere Fragen?</p>



<p>Gibt es eine alte Verschmutzung durch Brände?</p>



<p>Möchten Sie mit uns innovative Lösungen finden, um das Problem zu lösen? Kontaktieren Sie uns!</p>



<p></p>
<p>L’article <a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/03/10/wie-konnen-wir-gegen-die-pfas-herausforderung-gewinnen/">Wie können wir gegen die PFAS-Herausforderung gewinnen?</a> est apparu en premier sur <a href="https://gaia-conseils.ch/de/accueil-deutsch">Gaia Conseils</a>.</p>
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		<item>
		<title>Phosphor Rückgewinnung &#8211; Bericht BAFU</title>
		<link>https://gaia-conseils.ch/de/2024/03/10/phosphorruckgewinnung-kennen-sie-die-webseite-vom-bafu-und-diesen-bericht-der-vom-bafu-online-zur-verfugung-gestellt-wurde/</link>
					<comments>https://gaia-conseils.ch/de/2024/03/10/phosphorruckgewinnung-kennen-sie-die-webseite-vom-bafu-und-diesen-bericht-der-vom-bafu-online-zur-verfugung-gestellt-wurde/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nolwenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 15:43:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Phosphor-Recycling]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gaia-conseils.ch/?p=1711</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kennen Sie die Webseite vom BAFU und diesen Bericht, der vom BAFU online zur Verfügung gestellt wurde?  Online1 finden Sie die neuesten aktualisierten Informationen und einen sehr interessanten Bericht von EBP2. 1 https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/fachinformationen/abfallpolitik-und-massnahmen/phosphorrecycling.html 2 https://www.ebp.ch/en/topics/environment Unsere letzten Beiträge:&#160; Das Element Phosphor Phosphor ist ein unverzichtbares Element, das sowohl für das menschliche Leben als auch für [&#8230;]</p>
<p>L’article <a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/03/10/phosphorruckgewinnung-kennen-sie-die-webseite-vom-bafu-und-diesen-bericht-der-vom-bafu-online-zur-verfugung-gestellt-wurde/">Phosphor Rückgewinnung &#8211; Bericht BAFU</a> est apparu en premier sur <a href="https://gaia-conseils.ch/de/accueil-deutsch">Gaia Conseils</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Kennen Sie die Webseite vom BAFU und diesen Bericht, der vom BAFU online zur Verfügung gestellt wurde? </h3>



<h5 class="wp-block-heading">Online<sup>1</sup> finden Sie die neuesten aktualisierten Informationen und einen sehr interessanten Bericht von EBP<sup>2</sup>. </h5>



<p><sup><font dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><font dir="auto" style="vertical-align: inherit;">1 </font></font></sup> <a href="https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/fachinformationen/abfallpolitik-und-massnahmen/phosphorrecycling.html"><font dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><font dir="auto" style="vertical-align: inherit;">https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/fachinformationen/abfallpolitik-und-massnahmen/phosphorrecycling.html</font></font></a></p>



<p><sup>2</sup> <a href="https://www.ebp.ch/en/topics/environment">https://www.ebp.ch/en/topics/environment</a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Unsere letzten Beiträge:&nbsp;</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2023/11/03/das-recycling-von-phosphor/">Das Recycling von Phosphor</a></li>



<li><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/analyse-ch-vs-eu-phosphorruckgewinnung/">CH vs EU zur Phosphor Rückgewinnung</a></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Das Element Phosphor</h3>



<p><strong>Phosphor ist ein unverzichtbares Element, das sowohl für das menschliche Leben als auch für die Landwirtschaft von entscheidender Bedeutung ist.</strong> Es ist ein Schlüsselelement in DNA, Zellen und Knochen sowie ein wesentlicher Nährstoff für das Pflanzenwachstum. Deshalb wird es in der Landwirtschaft intensiv als Düngemittel eingesetzt. Trotz seiner Bedeutung geht Phosphor in der Abfallwirtschaft oft verloren. Insbesondere durch die Entsorgung von Klärschlamm und anderen phosphorreichen Rückständen aus Kläranlagen und Verwertungsbetrieben. Angesichts der endlichen globalen Phosphorvorräte und der damit verbundenen Umwelt- und Importproblematiken wird <strong>die Notwendigkeit eines nachhaltigen Phosphormanagements immer deutlicher</strong>. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Phosphate</h4>



<p>Phosphor wird überwiegend in Form von Phosphaten gewonnen. Diese lagern hauptsächlich in sedimentären Meeresablagerungen und zu einem geringeren Teil in magmatischen Gesteinen. Geografisch sind diese Vorkommen jedoch extrem ungleich verteilt. Da sie sich auf nur wenige Länder konzentrieren, entsteht eine erhebliche geopolitische Abhängigkeit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Strenge Grenzwerte</h4>



<p>Für die Schweiz ist dieses Thema besonders brisant, da sie strenge Grenzwerte für Schwermetalle in Düngemitteln vorschreibt. Dies verstärkt die Abhängigkeit von Importen aus jenen wenigen Ländern, deren Phosphatlagerstätten geringe Cadmiumgehalte aufweisen. Der Konflikt in der Ukraine hat die Dringlichkeit einer unabhängigen Phosphorversorgung zudem weiter verschärft.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ausbringung</h4>



<p>In der Schweiz ist die direkte <strong>Ausbringung</strong> von phosphorhaltigem Klärschlamm auf landwirtschaftliche Flächen <strong>seit 2006 verboten</strong>. Was zu einer Unterbrechung des Phosphorkreislaufs geführt hat. Der Bedarf an Phosphor, insbesondere für Düngemittel, wird derzeit durch Importe gedeckt. Die jährliche Nettoimportmenge an Phosphor beläuft sich auf 14&#8217;600 Tonnen, was die Abhängigkeit des Landes von ausländischen Quellen verdeutlicht. .</p>



<p>Um die natürlichen Ressourcen zu schonen und die Importabhängigkeit zu verringern, setzt die Schweiz auf einen geschlossenen Phosphorkreislauf. Eine wegweisende Änderung tritt ab 2026 in Kraft. Ab dann ist es gesetzlich vorgeschrieben, Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm oder deren Asche zurückzugewinnen und stofflich zu verwerten. Diese Massnahme reduziert nicht nur die Abhängigkeit von problematischen Mineraldüngern, sondern schont auch die primären Phosphatvorräte und schliesst einen essenziellen Stoffkreislauf.</p>



<p>Der rechtliche Rahmen für die Phosphorrückgewinnung in der Schweiz stützt sich auf drei Säulen.                              Das <strong>Umweltschutzgesetz (USG), das Gewässerschutzgesetz (GSchG) und die Abfallverordnung (VVEA)</strong>. Gemeinsam bilden sie die gesetzliche Grundlage für die Pflicht, Phosphor aus spezifischen Abfallströmen zurückzugewinnen. Dabei muss die Rückgewinnung stets nach dem aktuellen Stand der Technik erfolgen. Das langfristige Ziel ist ambitioniert. Die Schweiz strebt an, mindestens so viel Phosphor im Inland zurückzugewinnen, wie derzeit jährlich importiert werden muss.“</p>



<p><strong>Phosphorrecycling bietet sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile.</strong> Durch das Schliessen des Stoffkreislaufs können Rohstoffe effizient genutzt und die natürlichen Ressourcen geschont werden. Die Implementierung des Phosphorrecyclings ist ein entscheidender Schritt zu einem nachhaltigeren Umgang mit diesem essenziellen Element und einer stärkeren Unabhängigkeit von unsicheren und umweltschädlichen Phosphorquellen. </p>



<p><strong>Im April 2019 legte EBP dem BAFU einen Bericht vor, in dem Technologien für die Schweiz bewertet werden (heute ist der Bericht mit punktuellen Ergänzungen aus dem Jahr 2021 verfügbar).&nbsp;</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="427" height="591" src="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bericht-EBP-2.png" alt="" class="wp-image-1707" srcset="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bericht-EBP-2.png 427w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bericht-EBP-2-217x300.png 217w" sizes="(max-width: 427px) 100vw, 427px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: BAFU Webseite</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Studie zur Phosphor Rückgewinnung</h3>



<p>Die vorliegende Studie befasst sich mit der zukunftsorientierten Thematik der Phosphorrückgewinnung (P-Rückgewinnung) aus Klärschlamm und Tier- sowie Knochenmehl in der Schweiz. <strong>Ziel ist es, eine Einschätzung verschiedener Technologien zur P-Rückgewinnung zu bieten, die auf den neuesten Entwicklungen und Erkenntnissen basiert.</strong></p>



<p>Die Studie identifiziert und bewertet verschiedene Technologien zur P-Rückgewinnung, die für den Einsatz in der Schweiz geeignet erscheinen. Die Auswahlprozesse basieren auf technologischem Reifegrad, ökologischer Performance und der Durchführung von Pilotprojekten in der Schweiz. Verglichen mit einer früheren Studie, wurden nur noch neun Technologien berücksichtigt, gegenüber 20 in der vorherigen Auswahl. Diese Reduktion spiegelt eine Konzentration auf effizientere und realisierbareren Technologien wider. Ausgeschlossen wurden unter anderem Verfahren, die direkt aus der wässrigen Phase kristallisieren. Aufgrund ihres limitierten Rückgewinnungsgrades und der Notwendigkeit einer biologischen P-Elimination. Thermochemische Verfahren, die von der Asche der Monoverbrennung ausgehen, wurden ebenfalls nicht mehr berücksichtigt. </p>



<p><strong>Ausgewählte Technologien und ihre Eigenschaften&nbsp;</strong></p>



<p>Die Studie hebt verschiedene Ansätze zur P-Rückgewinnung hervor, darunter:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Säure-Aufschluss und Kristallisation:</strong> Technologien wie das ExtraPhos-Verfahren, das mittels Säureaufschluss Klärschlamm verarbeitet, allerdings aufgrund ökologischer und wirtschaftlicher Bedenken in der Praxis limitiert ist.&nbsp;</li>



<li><strong>Thermo-Chemischer Aufschluss von Klärschlamm:</strong> Verfahren wie EuPhoRe und Pyrophos, die eine Monoverbrennung von Klärschlamm nutzen, um Phosphor zurückzugewinnen, wobei die technische Komplexität und Anforderungen an die Schwermetallabreicherung Herausforderungen darstellen.&nbsp;</li>



<li><strong>Nass-Chemische Extraktion aus Asche:</strong> Dieser Ansatz umfasst Technologien wie CleanMAP, EcoPhos, Phos4Life, REALphos und TetraPhos, die Phosphor aus der Asche von verbranntem Klärschlamm extrahieren. Sie bieten unterschiedliche Vorteile hinsichtlich Effizienz, Produktqualität und ökologischer Nachhaltigkeit.&nbsp;</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schlussfolgerungen und Empfehlungen&nbsp;des EBP-Berichtes</strong></h3>



<p>Es wird deutlich, dass die Wahl der geeigneten Technologie stark von lokalen Gegebenheiten, wie Verfügbarkeit von Abfallstoffen, infrastrukturellen Voraussetzungen und ökologischen Prioritäten, abhängt. Die Studie unterstreicht die Bedeutung der kontinuierlichen Entwicklung und Anpassung der Technologien an die spezifischen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen der Schweiz, um eine effiziente, nachhaltige und wirtschaftlich vertretbare Phosphorrückgewinnung zu gewährleisten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was halten Sie von diesem Artikel?</h2>



<p>Haben Sie weitere Fragen?</p>



<p>Wollen wir nächstes Mal über den Bericht von 2023 reden?&nbsp;<em>SwissPhosphor Arbeitsgruppe Finanzierung, 2023&nbsp;/ Technische Umsetzung der Phosphor-rückgewinnungspflicht in der Schweiz&nbsp;/ Technischer Bericht gemäss Stand der Entwicklung Ende Juni 2023&nbsp;</em></p>



<p></p>
<p>L’article <a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/03/10/phosphorruckgewinnung-kennen-sie-die-webseite-vom-bafu-und-diesen-bericht-der-vom-bafu-online-zur-verfugung-gestellt-wurde/">Phosphor Rückgewinnung &#8211; Bericht BAFU</a> est apparu en premier sur <a href="https://gaia-conseils.ch/de/accueil-deutsch">Gaia Conseils</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine Neuheit im PET-Recycling in der Schweiz!!!  Milchflaschen aus PET!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nolwenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 13:25:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunststoffrecycling]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gaia-conseils.ch/?p=1701</guid>

					<description><![CDATA[<p>Plastic recycling plays an important role in waste management and the circular economy...</p>
<p>L’article <a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/03/10/eine-neuheit-im-pet-recycling-in-der-schweiz-milchflaschen-aus-pet/">Eine Neuheit im PET-Recycling in der Schweiz!!!  Milchflaschen aus PET!!</a> est apparu en premier sur <a href="https://gaia-conseils.ch/de/accueil-deutsch">Gaia Conseils</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="628" height="460" src="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/PET-Recycling-Schweiz_Milch-in-PET-Logo-PRS-aspect-ratio-628-460-1.webp" alt="" class="wp-image-1693" srcset="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/PET-Recycling-Schweiz_Milch-in-PET-Logo-PRS-aspect-ratio-628-460-1.webp 628w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/PET-Recycling-Schweiz_Milch-in-PET-Logo-PRS-aspect-ratio-628-460-1-300x220.webp 300w" sizes="(max-width: 628px) 100vw, 628px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Source: </em><a href="https://petrecycling.ch/">https://petrecycling.ch/</a></figcaption></figure>



<p>Milchflaschen aus PET, um besser recycelt werden zu können! Mit einem passenden Logo!!</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p>Doch wie steht es um das PET-Recycling in der Schweiz?&nbsp;</p>



<p>Unsere letzten Artikel:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/ch-vs-eu-bei-der-regulierung-von-plastikverpackungen/">CH vs. EU bei der Regulierung von Plastikverpackungen</a></li>



<li><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2023/10/29/recycling-von-kunststoffen/">Recycling von Kunststoffen</a>&nbsp;</li>
</ul>



<p></p>



<p>Das Recycling von <strong>PET (Polyethylenterephthalat)</strong> in der Schweiz ist sehr weit entwickelt und effizient, wodurch das Land zu einem der weltweit führenden Länder für das Recycling dieser Art von Kunststoff geworden ist. Hier sind einige Schlüsselpunkte, die Sie beachten sollten:&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hohe Recycling Quote</h3>



<p>Die Schweiz hat eine der <strong>höchsten PET-Recyclingquoten der Welt!</strong> Das gut organisierte Sammelsystem und das Bewusstsein der Öffentlichkeit spielen eine entscheidende Rolle für diesen Erfolg. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Sammelsystem</h3>



<p>Das Land verfügt über ein dichtes Netz von Sammelstellen für PET-Flaschen, was deren Recycling erleichtert. Diese Sammelstellen befinden sich häufig an öffentlichen Plätzen, in Supermärkten und an anderen kommerziellen Standorten. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Staatliche Unterstützung und Private Initiativen</h3>



<p>Das PET-Recycling in der Schweiz wird von staatlichen Stellen unterstützt und von privaten Unternehmen gefördert. Es werden regelmäßig Initiativen und Programme ins Leben gerufen, um das Recycling zu fördern und den Verbrauch von Einwegkunststoffen zu reduzieren. </p>



<h3 class="wp-block-heading">PET Recycling</h3>



<p><strong>PET-Recycling</strong> ist in der Schweiz eine Schlüsselorganisation für die Verwaltung und das Recycling von PET-Flaschen. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Erreichung der hohen Recyclingquoten, für die die Schweiz bekannt ist.</p>



<p>Hier sind einige wichtige Punkte zu PET-Recycling in der Schweiz:&nbsp;</p>



<p>Mission und Ziele</p>



<p>Das Hauptziel von PET-Recycling Schweiz ist es, das Recycling von PET-Flaschen im ganzen Land zu fördern und zu erleichtern. Die Organisation will sicherstellen, dass PET-Flaschen effizient gesammelt, sortiert und recycelt werden, um die Umweltauswirkungen des Kunststoffs zu minimieren und die Kreislaufwirtschaft zu fördern.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Geschlossenes Recycling: In der Schweiz recyceltes PET wird häufig zur Herstellung neuer PET-Flaschen verwendet, was das Prinzip der Kreislaufwirtschaft verdeutlicht. Dies reduziert die Abhängigkeit von neuen Ressourcen und verringert den mit der Herstellung neuer Kunststoffe verbundenen CO2-Fussabdruck.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Technologische Innovationen: Die Schweiz investiert in fortschrittliche Technologien, um den Recyclingprozess von PET zu verbessern. Diese Technologien ermöglichen eine effizientere Trennung und ein effizienteres Recycling von PET-Flaschen, wobei die Qualität des recycelten Kunststoffs erhalten bleibt.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bildung und Sensibilisierung: Die Bemühungen zur Förderung des PET-Recyclings umfassen auch Bildungs- und Sensibilisierungskampagnen, die gute Umweltpraktiken in der Bevölkerung fördern sollen.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Herausforderungen und Chancen: Trotz seines Erfolgs steht das PET-Recyclingsystem in der Schweiz vor Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die Erhöhung der Recyclingkapazität und den Umgang mit importierten Kunststoffabfällen. Es gibt auch Verbesserungsmöglichkeiten, wie die vermehrte Verwendung von recyceltem PET in anderen Produkten neben Flaschen.&nbsp;</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das PET-Recycling in der Schweiz ein Beispiel für ein effektives Management von Kunststoffabfällen ist, dass durch ein ausgedehntes Sammelsystem, fortschrittliche Recyclingtechnologien, staatliche Unterstützung, das Engagement des Privatsektors und ein starkes öffentliches Bewusstsein ermöglicht wird.&nbsp;</strong></p>



<p>Quellen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pet-recycling-schweiz wp-block-embed-pet-recycling-schweiz"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="KbqPR8eVKF"><a href="https://petrecycling.ch/fr/">Home</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="« Home » &#8212; PET-Recycling Schweiz" src="https://petrecycling.ch/fr/embed/#?secret=N8YomSfQHD#?secret=KbqPR8eVKF" data-secret="KbqPR8eVKF" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">PET-Recycling</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-cand-landi wp-block-embed-cand-landi"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="1n3xOp3Xic"><a href="https://www.candlandi.com/recyclage/rc-plast/">RC-Plast</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="« RC-Plast » &#8212; Cand-Landi" src="https://www.candlandi.com/recyclage/rc-plast/embed/#?secret=SctDVq2Vup#?secret=1n3xOp3Xic" data-secret="1n3xOp3Xic" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">RC-Plast in Grandson</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was halten Sie von diesem Artikel?&nbsp;&nbsp;</h2>



<p>Haben Sie weitere Fragen? Was würden Sie gerne als nächstes wissen?</p>



<p>Wenn Sie ein Projekt haben oder mehr darüber erfahren möchten, kontaktieren Sie uns bitte!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Export von Abfall aus der Schweiz</title>
		<link>https://gaia-conseils.ch/de/2024/03/10/aus-der-schweiz-abfallexporte-zahlen-von-2022-lernen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nolwenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 12:35:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abfall - administrative Aspekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gaia-conseils.ch/?p=1687</guid>

					<description><![CDATA[<p>Abfallexporte der Schweiz: Was ist aus den Zahlen von 2022 zu lernen? Im Herzen Europas gelegen, nimmt die Schweiz in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle ein. Nicht zuletzt im Bereich des Umweltschutzes und der nachhaltigen Abfallwirtschaft. Doch auch ein Land, das für seine Sauberkeit und Effizienz bekannt ist, steht vor der Herausforderung, mit der stetig wachsenden [&#8230;]</p>
<p>L’article <a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/03/10/aus-der-schweiz-abfallexporte-zahlen-von-2022-lernen/">Der Export von Abfall aus der Schweiz</a> est apparu en premier sur <a href="https://gaia-conseils.ch/de/accueil-deutsch">Gaia Conseils</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Abfallexporte der Schweiz: Was ist aus den Zahlen von 2022 zu lernen?</h3>



<p>Im Herzen Europas gelegen, nimmt die Schweiz in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle ein. Nicht zuletzt im Bereich des Umweltschutzes und der nachhaltigen Abfallwirtschaft. Doch auch ein Land, das für seine Sauberkeit und Effizienz bekannt ist, steht vor der Herausforderung, mit der stetig wachsenden Menge an Abfällen umzugehen. <strong>Eine der Lösungen für diese Herausforderung ist der Export von Abfällen</strong>. Eine Praxis, die sowohl Chancen als auch Verantwortlichkeiten mit sich bringt. Im Jahr 2022 exportierte die Schweiz beeindruckende <strong>3&#8217;066&#8217;050 Tonnen Abfall</strong>, zu denen noch <strong>zusätzliche 570’707 Tonnen Sonderabfall </strong>kamen<sup>1</sup>. Diese Zahlen verdeutlichen nicht nur das Ausmass des Abfallexports, sondern auch die Notwendigkeit, diesen Prozess sorgfältig zu managen. Vorallem um Umweltschäden zu minimieren und die Nachhaltigkeit zu fördern. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Export von Abfällen ist daher von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass die Abfallentsorgung nicht zu Lasten der Umwelt oder weniger regulierter Länder geht.</p>



<p><sup>1 </sup>Quelle: <a href="https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/zustand/daten.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/zustand/daten.html</a>&nbsp;&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Unsere letzten Beiträge:&nbsp;</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2023/11/03/die-ausfuhr-von-abfallen-in-europa/">Die Ausfuhr von Abfällen in Europa </a></li>



<li><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/export-von-abfallen-gewusst-wie/">Export von Abfällen, gewusst wie!</a></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Regulation der Schweizer Abfall-Exporte</h3>



<p>Der Export von Abfällen aus der Schweiz unterliegt einem strengen Regelwerk, das den Schutz der Umwelt und eine nachhaltige Entsorgung sicherstellt. Die gesetzliche Basis bilden das Umweltschutzgesetz (USG) und die Verordnung über den Verkehr mit Abfällen (VeVA). Diese geben den Rahmen für den Umgang mit Abfällen sowie deren Ausfuhr vor. Exporte sind dabei nur unter klaren Bedingungen zulässig: Entweder können die Abfälle im Inland nicht angemessen behandelt werden, oder spezialisierte Verfahren im Ausland garantieren eine noch umweltgerechtere Verarbeitung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Notwendigkeit des Exports</h4>



<p><strong>Dass bestimmte Abfallarten exportiert werden müssen, liegt oft an fehlenden technischen Möglichkeiten oder nicht ausreichenden Behandlungskapazitäten im Inland</strong>. Der Export in Länder mit spezialisierten Recyclinganlagen bietet hier einen entscheidenden Vorteil. Er ermöglicht eine effizientere und umweltfreundlichere Verwertung, insbesondere bei Sonderabfällen oder komplexen Industrieabfällen. Dieser Ansatz trägt dazu bei, die globale Umweltbelastung zu minimieren, da die Abfälle in Anlagen verarbeitet werden, die den weltweit besten verfügbaren Techniken entsprechen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Diversität</h4>



<p>Die Vielfalt der aus der Schweiz exportierten Abfälle spiegelt die Komplexität der modernen Abfallwirtschaft und den hohen Bedarf an spezialisierten Behandlungen wider. Im Jahr 2022 umfasste das Spektrum des exportierten Abfalls eine beeindruckende Bandbreite. Angefangen bei De-Inking-Schlämmen aus dem Papierrecycling über mechanisch abgetrennte Abfälle aus Papier und Karton bis hin zu spezifischeren Kategorien wie Gießformen und -sande oder unverschmutztes Aushub- und Ausbruchmaterial. <strong>Die Exportmengen dieser Kategorien überschritten jeweils die Tausend-Tonnen-Marke</strong>, was die signifikante Rolle dieser Abfallströme im Exportportfolio der Schweiz unterstreicht. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Papierrecycling</h4>



<figure class="wp-block-gallery alignright has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="945" height="431" data-id="1679" src="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/wastemanagemen_web.jpg" alt="" class="wp-image-1679" style="aspect-ratio:0.75;object-fit:cover" srcset="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/wastemanagemen_web.jpg 945w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/wastemanagemen_web-300x137.jpg 300w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/wastemanagemen_web-768x350.jpg 768w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Source : </em><a href="https://www.s-ge.com/fr/article/expertise/20204-c4-exportation%20de%20d%C3%A9chets?ct">https://www.s-ge.com/fr/article/expertise/20204-c4-exportation%20de%20d%C3%A9chets?ct</a></figcaption></figure>
</figure>



<p>Besonders hervorzuheben sind die <strong>De-Inking-Schlämme aus dem Papierrecycling.</strong> Diese bilden eine bedeutende Fraktion. Da sie hochspezialisierte Recyclingprozesse erfordern, die in der Schweiz derzeit nicht flächendeckend verfügbar sind – was ihren Export fachlich rechtfertigt. Ähnlich verhält es sich mit mechanisch abgetrennten Abfällen aus der Papierverarbeitung. Hier übersteigen die anfallenden Mengen oft die inländischen Kapazitäten. Ausserdem werden im Ausland Verfahren genutzt, die eine deutlich effizientere stoffliche Verwertung ermöglichen.“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nichteisenmetall-Abfälle</h4>



<p><strong>Die Kategorie der Nichteisenmetall-Abfälle und Kunststoffe verdeutlicht die hohe globale Nachfrage nach Sekundärrohstoffen.</strong> Der Export dieser Materialien ist ein wesentlicher Pfeiler einer internationalen Kreislaufwirtschaft. Er steigert die Ressourceneffizienz und reduziert massiv die Abhängigkeit von Primärrohstoffen. Indem diese Stoffe weltweit dort verarbeitet werden, wo die effizientesten Rückgewinnungsverfahren zur Verfügung stehen, leisten sie einen direkten Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen</p>



<h4 class="wp-block-heading">Baustellenabfälle</h4>



<p>Ein Artikel der Zeitung <em>24 heures</em><sup>2</sup> vom 5. Januar 2024 hebt hervor, dass ein erheblicher Teil des schweizerischen Abfalls, insbesondere mehr <strong>als 80% aus dem Bausektor</strong>, die Landesgrenzen überquert. Jährlich werden rund 800’000 Tonnen Baustellenabfälle ins Ausland exportiert. Dies Unterstreicht die Bedeutung dieser Abfallart im Kontext des internationalen Abfallmanagements. <sup>2</sup> <a href="https://www.24heures.ch/enquete-sur-les-chantiers-la-suisse-exporte-trop-souvent-ses-dechets-de-construction-534316651361" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.24heures.ch/enquete-sur-les-chantiers-la-suisse-exporte-trop-souvent-ses-dechets-de-construction-534316651361</a> </p>



<h4 class="wp-block-heading">Hauptziele der Exporte</h4>



<p>Die Länder, die als Hauptziele für diese Exporte dienen, variieren, wobei die Schweiz Abkommen mit <strong>verschiedenen europäischen und aussereuropäischen Ländern</strong> hat, um die umweltgerechte Behandlung dieser Abfälle sicherzustellen. Die Auswahl der Destinationen hängt dabei nicht nur von den vorhandenen Behandlungskapazitäten, sondern auch von den etablierten Umweltstandards ab. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, internationale Partnerschaften zu stärken und auf nachhaltige Abfallwirtschaftspraktiken zu setzen, die den Export von Abfällen nicht als Problem, sondern als Teil einer globalen Lösung für Ressourcenmanagement und Umweltschutz betrachten.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sonderabfälle</h4>



<p><strong>Sonderabfäll</strong>estellen aufgrund ihrer potenziell schädlichen Eigenschaften für Umwelt und Gesundheit eine besondere Kategorie im Abfallexport dar. Im Jahr 2022 exportierte die Schweiz insgesamt 570’707 Tonnen Sonderabfall, was die Bedeutung und das Volumen dieser spezifischen Abfallart unterstreichen. Die Behandlung dieser Abfälle erfordert spezialisierte Verfahren und Anlagen, die sicherstellen, dass keine schädlichen Emissionen in die Umwelt gelangen oder die menschliche Gesundheit gefährden. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Behandlungsmethoden für Sonderabfälle</h4>



<p><strong>Die Behandlungsmethoden für exportierte Sonderabfälle</strong> umfassen unter anderem die thermische Behandlung, chemisch-physikalische Behandlungen (CP), biologische Verfahren sowie das Recycling und die Aufbereitung. Jede dieser Methoden adressiert die spezifischen Risiken und Herausforderungen, die Sonderabfälle mit sich bringen, und zielt darauf ab, deren schädliche Auswirkungen zu minimieren. Insbesondere die thermische Behandlung und das Recycling spielen eine wichtige Rolle bei der Reduzierung des Volumens und der Gefährlichkeit dieser Abfälle.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Herausforderungen</h4>



<p><strong>Der Export von Sonderabfällen geht jedoch auch mit Herausforderungen einher</strong>. Dazu zählt die Gewährleistung, dass die Abfälle in den Empfängerländern nach höchsten Umwelt- und Gesundheitsstandards behandelt werden. Dies erfordert eine sorgfältige Auswahl der Behandlungsanlagen und eine enge internationale Zusammenarbeit, um sicherzustellen, dass die Abfallbehandlung nicht zu einer Verlagerung von Umweltproblemen führt. Zudem wirft der grenzüberschreitende Transport von Sonderabfällen Fragen der Sicherheit und Logistik auf, die effektiv gemanagt werden müssen. Der Umgang mit Sonderabfällen im Exportkontext verdeutlicht somit die Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung, strenger Regulierungen und einer transparenten internationalen Kooperation.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Analyse</h4>



<p>Die Analyse des Exports von Abfällen aus der Schweiz im Jahr 2022 beleuchtet die Komplexität und die Herausforderungen im Umgang mit Abfall auf nationaler und internationaler Ebene. Trotz der beeindruckenden Menge von über 3 Millionen Tonnen exportierten Abfalls, exklusive Sonderabfällen, unterstreicht die Praxis die Notwendigkeit, nachhaltige und effiziente Lösungen für das Abfallmanagement zu finden und weiterzuentwickeln. <strong>Hierbei will <em>GAIA Conseils</em>, als Schweizer Ingenieurbüro, eine zentrale Rolle spielen. </strong>Durch die Begleitung von Unternehmen bei der Konzipierung innovativer Behandlungsmethoden<sup>3</sup> in der Schweiz und die Bereitstellung administrativer Unterstützung bei Export- und Importformalitäten<sup>4</sup>, trägt <em>GAIA Conseils</em> massgeblich zur Optimierung des Abfallmanagements bei.&nbsp;</p>



<p><sup><font dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><font dir="auto" style="vertical-align: inherit;">3 </font></font></sup><a href="https://gaia-conseils.ch/de/accueil-deutsch/projekte/"><font dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><font dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Projekt GAIA</font></font></a>  </p>



<p><sup>4</sup><a href="https://gaia-conseils.ch/de/accueil-deutsch/expertisen/"><sup> </sup>Expertisen GAIA</a></p>



<p><strong>Es ist entscheidend, die inländischen Kapazitäten für Recycling und Abfallbehandlung zu erweitern.</strong> Dies würde nicht nur die Umweltbelastung verringern, sondern auch die Abhängigkeit von internationalen Entsorgern reduzieren. Die Betonung muss auf der <strong>Entwicklung und Implementierung von Kreislaufwirtschaftsmodellen liegen, die Ressourceneffizienz steigern und die Erzeugung von Abfällen minimieren.</strong> <em>GAIA Conseils&#8216;</em> Engagement und Expertise können hierbei als Katalysator für innovative Lösungen und als Wegweiser für eine nachhaltigere Zukunft im Bereich des Abfallmanagements dienen.&nbsp;</p>



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			</item>
		<item>
		<title>PFAS, ein Thema?</title>
		<link>https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/pfas-ein-thema/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nolwenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 15:34:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PFAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennen Sie die Vorschriften in der Schweiz? Wir begleiten Sie! Die Schweiz hat, wie viele andere Länder auch, begonnen, sich mit der Regulierung von PFAS1 (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) zu befassen. Der Ansatz der Schweiz zur Regulierung von PFAS umfasst mehrere Regierungsbehörden und Verordnungen und hat sich seither möglicherweise weiterentwickelt. Hier sind einige wichtige Punkte über [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Kennen Sie die Vorschriften in der Schweiz? Wir begleiten Sie!</strong></p>



<p>Die Schweiz hat, wie viele andere Länder auch, begonnen, sich mit der Regulierung von PFAS<sup>1</sup> (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) zu befassen. Der Ansatz der Schweiz zur Regulierung von PFAS umfasst mehrere Regierungsbehörden und Verordnungen und hat sich seither möglicherweise weiterentwickelt. Hier sind einige wichtige Punkte über das Regulierungssystem für PFAS in der Schweiz.</p>



<p><sup>1</sup><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2023/11/03/pfas/">Unser letzter Beitrag</a></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="666" src="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/pfas-diagram2-1024x666-1.png" alt="" class="wp-image-1612" style="width:345px" srcset="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/pfas-diagram2-1024x666-1.png 1024w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/pfas-diagram2-1024x666-1-300x195.png 300w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/pfas-diagram2-1024x666-1-768x500.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Source: </em><a href="https://www.awwa.org/Resources-Tools/Resource-Topics/PFAS">https://www.awwa.org/Resources-Tools/Resource-Topics/PFAS</a></figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Qualität des Trinkwassers</h4>



<p>Grundwasser ist die wichtigste Trinkwasserressource der Schweiz: 80 Prozent des Trinkwassers werden aus Grundwasser gewonnen.»<sup><a href="https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-98135.html#:~:text=F%C3%BCr%20PFAS%20im%20Grundwasser%20gelten,PFAS%2Dhaltige%20Feuerl%C3%B6schsch%C3%A4ume%20zu%20sein">2 Quelle</a></sup></p>



<p>In der Schweiz gibt es Vorschriften zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität, und PFAS gelten als bedenklich. <strong>Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) </strong>haben Höchstwerte für verschiedene Stoffe, darunter PFAS, im Trinkwasser festgelegt. Für PFAS im Grundwasser gelten die Grenzwerte der Trinkwasser-Verordnung TBDV. Die Verordnung enthält aktuell für drei einzelne PFAS Grenzwerte von 0.3 bzw. 0.5 Mikrogramm pro Liter.<sup>2</sup></p>



<p>Umweltvorschriften: Das Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist für die Behandlung von Umweltfragen zuständig, einschließlich der Kontamination durch PFAS. Die Schweiz hat Massnahmen ergriffen, um das Vorhandensein von PFAS in der Umwelt zu bewerten und zu kontrollieren. (<strong>Motion 22.3929 von Ständerätin Marianne Maret</strong>) Dazu können Vorschriften über die Freisetzung von PFAS in Gewässer und Maßnahmen zur Untersuchung und Sanierung kontaminierter Standorte gehören.</p>



<p>Regulierung von Chemikalien: Die Regulierung von Chemikalien, einschließlich PFAS, fällt ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich des Schweizer Bundesamts für Umwelt. (<strong>Postulat 22.4585 von Nationalrätin Tiana Moser</strong>) Die Regulierung von chemischen Stoffen in der Schweiz kann durch internationale Abkommen und EU-Vorschriften beeinflusst werden, da die Schweiz ihre Politik oft an die ihrer europäischen Nachbarn anpasst.</p>



<p>Produktvorschriften: Die Schweiz verfügt zwar über spezifische Vorschriften für die Verwendung von PFAS in Konsumgütern, diese können jedoch stark variieren und werden häufig von weiter gefassten EU-Vorschriften beeinflusst. Es wichtig ist, über die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich informiert zu bleiben.</p>



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<p>Möchten Sie mit uns innovative Lösungen finden, um das Problem zu lösen? Kontaktieren Sie uns!</p>
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		<item>
		<title>CH vs. EU bei der Regulierung von Plastikverpackungen</title>
		<link>https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/ch-vs-eu-bei-der-regulierung-von-plastikverpackungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nolwenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 14:31:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunststoffrecycling]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Plastic recycling plays an important role in waste management and the circular economy...</p>
<p>L’article <a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/ch-vs-eu-bei-der-regulierung-von-plastikverpackungen/">CH vs. EU bei der Regulierung von Plastikverpackungen</a> est apparu en premier sur <a href="https://gaia-conseils.ch/de/accueil-deutsch">Gaia Conseils</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vergleichen wir die EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) mit dem Schweizer System für die Bewirtschaftung von Verpackungsabfällen!</p>



<p>Am 24. Oktober 2023 traf der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments eine entscheidende Entscheidung, indem er für die vorgeschlagenen Änderungen der Europäischen Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle stimmte. Diese Entscheidung war ein wichtiger Schritt bei der Neugestaltung des europäischen Ansatzes für das Management von Verpackungsabfällen. Etwas früher wurde in der Schweiz die Bühne für diese entscheidende Entwicklung mit der Motion Dobler bereitet. Diese Motion, die für eine effizientere Bewirtschaftung von Verpackungsabfällen in der Schweiz entscheidend ist, lädt die Akteure des Abfallrecyclings<sup>1</sup> seit mehreren Monaten zur Vorwegnahme und zur Diskussion ein. Zusammen unterstreichen diese beiden Entwicklungen die weltweite Dringlichkeit, sich mit den Umweltauswirkungen von Verpackungsabfällen zu befassen, und ebnen den Weg für eine weitere Untersuchung der Strategien, Herausforderungen und potenziellen Lösungen im Streben nach einer nachhaltigeren Zukunft.</p>



<p><sup>1</sup><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2023/10/29/recycling-von-kunststoffen/">Unser letzter Beitrag</a></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="316" height="425" src="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/Numbers.png" alt="" class="wp-image-1598" srcset="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/Numbers.png 316w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/Numbers-223x300.png 223w" sizes="(max-width: 316px) 100vw, 316px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><a href="https://www.europen-packaging.eu/wp-content/uploads/2021/04/EUROPEN-factsheet-on-EPR-for-used-packaging.pdf">Source: www.europen-packaging.eu</a></em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Gesetzlicher Rahmen:</strong></h3>



<p><em>EU PPWR:</em> Die EU PPWR ist eine umfassende Verordnung, die für alle EU-Mitgliedstaaten gilt. Sie legt übergreifende Standards und Ziele fest, lässt den Mitgliedsstaaten aber Flexibilität bei der Umsetzung spezifischer Massnahmen.</p>



<p><em>Schweizer System:</em> In der Schweiz gibt es keine einheitliche Regelung für Verpackungsabfälle nach EU-Vorbild. Stattdessen hat sie ein dezentralisiertes System mit unterschiedlichen Regelungen in den 26 Kantonen. Jeder Kanton kann seine eigenen Regeln und Vorschriften für die Abfallentsorgung, einschließlich Verpackungen, erlassen.</p>



<p>&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Zielvorgaben und Berichterstattung:</strong></h3>



<p><em>EU PPWR: </em>Die EU legt für alle Mitgliedstaaten spezifische Ziele für das Recycling und die Verwertung von Verpackungsmaterialien fest. Die Berichterstattung und die Datenerfassung sind standardisiert, um die Fortschritte bei der Erreichung dieser Ziele zu überwachen.</p>



<p><em>Schweizer System:</em> In der Schweiz gibt es keine einheitlichen nationalen Ziele für das Recycling und die Verwertung von Verpackungsabfällen. Die kantonalen Vorschriften können hinsichtlich der Recyclingziele und der Meldepflichten variieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://www.oecd.org/environment/extended-producer-responsibility.htm">3. Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR in Englisch):</a></strong></h3>



<p><em>EU PPWR:</em> Die EU PPWR überträgt den Herstellern, Importeuren und Vertreibern von verpackten Produkten die Verantwortung für die Bewirtschaftung von Verpackungsabfällen. Sie beteiligen sich an den Kosten für Sammlung und Recycling.</p>



<p><em>Schweizer System:</em> Die Schweiz verfolgt ebenfalls einen EPR-Ansatz, der z.B. bei PET-Getränkeflaschen einheitlich ist. Für den Rest der Kunststoffverpackungsabfälle ist die Umsetzung von Kanton zu Kanton unterschiedlich. Die verschiedenen Kantone haben ihre eigenen Systeme und Regelungen für EPR.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4. Koordinierung und Einbeziehung der Industrie:</strong></h3>



<p><em>EU PPWR: </em>Die EU fördert die Koordinierung zwischen den Mitgliedsstaaten durch einen gemeinsamen Rahmen. Die Interessenvertreter der Industrie arbeiten zusammen, um Ziele zu erreichen und Abfallmanagementsysteme einzuführen.</p>



<p><em>Schweizer System:</em> In der Schweiz versuchen Brancheninitiativen wie der Verein <a href="https://www.recypac.ch/">Recypac</a>, der von Unternehmen wie Nestlé, Migros und Coop mitbegründet wurde, das Recycling von Kunststoffverpackungen zu koordinieren. Allerdings beteiligen sich nicht alle Kantone an solchen Initiativen, und es gibt unterschiedliche Meinungen über ihre Wirksamkeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5. Kennzeichnung und Verbraucherinformation:</strong></h3>



<p><em>EU PPWR: </em>Die EU schreibt Kennzeichnung und Informationen auf Verpackungsmaterialien vor, um die Verbraucher zu leiten und das Recycling zu erleichtern. Diese Anforderungen sind in allen Mitgliedsstaaten standardisiert.</p>



<p><em>Schweizer System: </em>Die Schweiz hat ihre eigenen Kennzeichnungs- und Informationsvorschriften.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>6. Ziele der Kreislaufwirtschaft:</strong></h3>



<p><em>EU PPWR:</em> Der Ansatz der EU steht im Einklang mit den umfassenderen Zielen und Strategien der Kreislaufwirtschaft, die darauf abzielen, Abfälle zu minimieren und die Nachhaltigkeit zu fördern.</p>



<p><em>Schweizer System: </em>Auch die Schweiz verfolgt die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft, allerdings in den einzelnen Kantonen auf unterschiedliche Weise. Die Koordinierung und Harmonisierung zwischen den Kantonen kann eine Herausforderung sein.</p>



<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich bei der EU-Abfallrahmenrichtlinie um eine zentralisierte und harmonisierte Verordnung handelt, die einheitliche Recycling- und Verwertungsziele festlegt und den Unternehmen eine erweiterte Herstellerverantwortung auferlegt. Im Gegensatz dazu ist das Schweizer System dezentralisiert, wobei die Kantone mehr Autonomie bei den Abfallwirtschaftsvorschriften haben. Zwar fördert auch die Schweiz Recycling und Nachhaltigkeit, doch das Fehlen eines einheitlichen nationalen Rahmens kann zu regionalen Unterschieden und zu Problemen bei der Erreichung von Konsistenz und Koordination im ganzen Land führen. Die Effektivität von Industrieinitiativen wie <a href="https://www.sammelsack.ch/">Sammelsack</a> oder <a href="https://leo-recycle.ch/de/">LeoRecycle</a> kann von Kanton zu Kanton unterschiedlich sein und in der Schweiz unterschiedliche Meinungen hervorrufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was halten Sie von diesem Artikel?&nbsp;</h2>



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<p>Wenn Sie ein Projekt haben oder mit uns mehr darüber herausfinden möchten, kontaktieren Sie uns!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>CH vs EU zur Phosphor Rückgewinnung</title>
		<link>https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/analyse-ch-vs-eu-phosphorruckgewinnung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nolwenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 12:19:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Phosphor-Recycling]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Phosphor ist ein wesentliches Element für alle lebenden Organismen und spielt eine entscheidende Rolle bei verschiedenen biologischen Prozessen. Die übermäßige Nutzung und schlechte Bewirtschaftung der Phosphorressourcen kann jedoch zu Umweltverschmutzung und Knappheitsproblemen führen. Eine wichtige Phosphorquelle ist der in Kläranlagen anfallende Klärschlamm. Sowohl die Schweiz als auch die Europäische Union (EU) haben die Bedeutung eines [&#8230;]</p>
<p>L’article <a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/analyse-ch-vs-eu-phosphorruckgewinnung/">CH vs EU zur Phosphor Rückgewinnung</a> est apparu en premier sur <a href="https://gaia-conseils.ch/de/accueil-deutsch">Gaia Conseils</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Phosphor ist ein wesentliches Element für alle lebenden Organismen und spielt eine entscheidende Rolle bei verschiedenen biologischen Prozessen. Die übermäßige Nutzung und schlechte Bewirtschaftung der Phosphorressourcen kann jedoch zu Umweltverschmutzung und Knappheitsproblemen führen. Eine wichtige Phosphorquelle ist der in Kläranlagen anfallende Klärschlamm. Sowohl die Schweiz als auch die Europäische Union (EU) haben die Bedeutung eines effizienten Phosphormanagements erkannt und Vorschriften zur Förderung des Phosphorrecyclings<sup>1</sup> aus Kläranlagenschlamm erlassen. In diesem Artikel werden die schweizerischen und europäischen Vorschriften für das Phosphorrecycling aus Kläranlagenschlämmen verglichen und gegenübergestellt, wobei die Gemeinsamkeiten, Unterschiede und ihre Auswirkungen auf ein nachhaltiges Phosphormanagement hervorgehoben werden.</p>



<p><sup>1</sup><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2023/11/03/das-recycling-von-phosphor/">Unser letzter Beitrag</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Schweizer Vorschriften zum Phosphorrecycling</h2>



<p>Die Schweiz hat bei der Förderung eines nachhaltigen Phosphor-Managements eine Vorreiterrolle eingenommen, wobei der Schwerpunkt auf dem Phosphor-Recycling aus Kläranlagenschlamm liegt. Die Schweizer Regierung hat einen umfassenden Rechtsrahmen und Anreize geschaffen, um die Rückgewinnung und das Recycling von Phosphor zu fördern:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Schweizerisches Gewässerschutzgesetz (GSchG) und Umweltschutzgesetz (USG)</strong>: </h4>



<p>USG schreibt die Behandlung von Klärschlamm vor, um seine Umweltauswirkungen zu minimieren. Sie fördert die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm, um den Bedarf an abgebauten Phosphorressourcen zu verringern. <em>«Ab 2026 muss Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm oder Klärschlammasche zurückgewonnen und beispielsweise als Dünger stofflich verwertet werden.»<sup>2</sup></em></p>



<p><sup>2 </sup><a href="https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/fachinformationen/abfallpolitik-und-massnahmen/phosphorrecycling.html"><strong>Diese</strong></a> <strong><a href="https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/fachinformationen/abfallpolitik-und-massnahmen/phosphorrecycling/swissphosphor-kopie.html">Schweizer Phosphor-Plattform &#8211; SwissPhosphor</a></strong></p>



<p>Eine gemeinschaftliche Initiative, die verschiedene Interessengruppen, darunter die Industrie, Forschungseinrichtungen und Regierungsbehörden, zusammenbringt, um das Phosphorrecycling und die nachhaltige Bewirtschaftung zu fördern.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="588" height="331" src="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2023/11/recyclage-phosphore-1.jpg" alt="" class="wp-image-1420" style="aspect-ratio:1.7764350453172206;width:338px;height:auto" srcset="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2023/11/recyclage-phosphore-1.jpg 588w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2023/11/recyclage-phosphore-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 588px) 100vw, 588px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Source SRF</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Europäische Verordnungen zum Phosphorrecycling</h2>



<p>Auch die Europäische Union erkennt in ihren verschiedenen Richtlinien und Verordnungen die Bedeutung des Phosphorrecyclings an, doch ist die Vorgehensweise in den einzelnen Mitgliedstaaten unterschiedlich:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Richtlinie über die Behandlung von Abwasser (UWWTD):</strong></h4>



<p><strong> </strong>Die UWWTD legt Mindestanforderungen für die Behandlung von Abwasser fest, um die Umweltauswirkungen zu verringern. Sie fördert zwar die Verringerung von Phosphoremissionen, schreibt aber nicht ausdrücklich die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm vor.</p>



<p><strong>Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft:</strong> Der EU-Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft umreißt eine umfassendere Strategie zur Förderung der Ressourceneffizienz und der Abfallverringerung. Sie ermutigt die Mitgliedstaaten, Möglichkeiten des Phosphorrecyclings zu erkunden, enthält aber keine spezifischen Mandate.</p>



<p><strong>Verordnungen der einzelnen Mitgliedstaaten:</strong> Die Phosphorbewirtschaftungs- und -recyclingpolitik ist in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten unterschiedlich, wobei einige Länder einen proaktiveren Ansatz verfolgen als andere. Der Grad der Durchsetzung und die Anreize für das Phosphorrecycling können sehr unterschiedlich sein.</p>



<p>Die Schweizer Vorschriften zum Phosphorrecycling aus Klärschlamm sind im Vergleich zu den weiter gefassten europäischen Vorschriften umfassender und proaktiver. Die Schweiz hat klare Ziele gesetzt, finanzielle Anreize geschaffen und Kooperationsplattformen zur Förderung des Phosphorrecyclings eingerichtet. Im Gegensatz dazu unterstützen die europäischen Vorschriften zwar die Idee des Phosphorrecyclings, es fehlen jedoch konkrete Vorgaben und Anreize für die Mitgliedstaaten, sich daran zu halten.</p>



<p>Da die Bedeutung des Phosphorrecyclings weltweit weiter zunimmt, ist es für die Schweiz und die EU von entscheidender Bedeutung, zusammenzuarbeiten und bewährte Verfahren auszutauschen, um ein effizientes und nachhaltiges Phosphormanagement zum Nutzen der Umwelt und künftiger Generationen zu gewährleisten.</p>



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<p>Was würden Sie gerne als nächstes lesen?</p>
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]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Export von Abfällen?? &#8211; Gewusst wie!!!</title>
		<link>https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/export-von-abfallen-gewusst-wie/</link>
					<comments>https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/export-von-abfallen-gewusst-wie/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nolwenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 10:33:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abfall - administrative Aspekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gaia-conseils.ch/?p=1577</guid>

					<description><![CDATA[<p>The export and import regulations for waste in Switzerland are governed by international agreements and Swiss legislation. An important agreement in this context is the Basel Convention, which regulates the control and transboundary management of hazardous waste. Switzerland is a party to the Basel Convention1. 1 Unser letzter Beitrag In der Schweiz sind das Bundesamt [&#8230;]</p>
<p>L’article <a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/export-von-abfallen-gewusst-wie/">Export von Abfällen?? &#8211; Gewusst wie!!!</a> est apparu en premier sur <a href="https://gaia-conseils.ch/de/accueil-deutsch">Gaia Conseils</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>The export and import regulations for waste in Switzerland are governed by international agreements and Swiss legislation. An important agreement in this context is the Basel Convention, which regulates the control and transboundary management of hazardous waste. Switzerland is a party to the Basel Convention<sup>1</sup>.</p>



<p><sup>1</sup> <a href="https://gaia-conseils.ch/de/2023/11/03/die-ausfuhr-von-abfallen-in-europa/">Unser letzter Beitrag</a></p>



<p>In der Schweiz sind das <strong>Bundesamt für Umwelt (BAFU)</strong> und das <strong>Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG)</strong> für die Regulierung und Überwachung des Exports von Abfällen verantwortlich. Wenn Sie Abfälle aus der Schweiz exportieren möchten, müssen Sie bestimmte Schritte und Vorschriften einhalten:</p>



<p><strong>Anmeldung beim BAFU: </strong>Bevor Sie Abfälle aus der Schweiz exportieren können, müssen Sie sich beim BAFU anmelden und alle erforderlichen Informationen zur Verfügung stellen. Das BAFU wird den Antrag vorgeben, und wird Ihnen möglicherweise weitere Auflagen machen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="258" height="365" src="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/UV-1702-e-1.png" alt="" class="wp-image-1575" style="aspect-ratio:0.75;object-fit:cover;width:204px;height:auto" srcset="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/UV-1702-e-1.png 258w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/UV-1702-e-1-212x300.png 212w" sizes="(max-width: 258px) 100vw, 258px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Source : https://www.bafu.admin.ch/bafu/fr/home/themes/dechets/publications-etudes/publications/grenzueberschreitender-verkehr-mit-abfaellen.html</em></figcaption></figure>



<p><strong>Grenzübertritt und Zoll:</strong> Sie müssen sich mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) in Verbindung setzen und alle notwendigen Zollverfahren durchlaufen, um die Abfälle legal exportieren zu können.</p>



<p></p>



<p></p>



<p><strong>Einholen der Zustimmung des Empfängerlandes: </strong>Je nach Art der Abfälle und dem Zielland müssen Sie die Zustimmung des Empfängerlandes einholen. Dies kann eine schriftliche Zustimmung (PIC-Verfahren) erfordern.</p>



<p><strong>Transport und Kennzeichnung:</strong> Die Abfälle müssen ordnungsgemäss verpackt, gekennzeichnet und transportiert werden, um sicherzustellen, dass sie schädlichen Umweltauswirkungen verursachen.</p>



<p><strong>Export von Abfällen? Wir wissen, wie es geht! (und helfen gerne!)</strong></p>



<p>Es ist entscheidend, die aktuellen Richtlinien und Vorschriften beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) oder dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sowie bei den Umweltbehörden des Empfängerlandes zu überprüfen, um sicherzustellen, dass Sie die aktuellen Anforderungen erfüllen.</p>



<p>Wir sind Ihr Spezialist in Sachen Export / Import von Abfällen und helfen gerne!!!</p>



<p>Für aktuelle Informationen über die Schweiz klicken Sie bitte hier:</p>



<p><a href="https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/fachinformationen/abfallpolitik-und-massnahmen/grenzueberschreitender-verkehr-mit-abfaellen--gilt-fuer-das-fuer.html">https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/fachinformationen/abfallpolitik-und-massnahmen/grenzueberschreitender-verkehr-mit-abfaellen&#8211;gilt-fuer-das-fuer.html</a></p>



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<p>Haben Sie weitere Fragen?</p>



<p>Was würden Sie gerne als nächstes lesen?</p>
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		<title>Das Recycling von Phosphor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nolwenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 18:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Phosphor-Recycling]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Recycling von Phosphor in Klärschlamm ist ein wichtiger Schritt in der nachhaltigen Abfallwirtschaft und im Umweltschutz. Phosphor ist ein wichtiger Nährstoff für das Pflanzenwachstum und kommt häufig in Klärschlämmen vor. Im Folgenden werden einige Methoden zur Wiederverwertung von Phosphor im Klärschlamm vorgestellt: Technologien zur Phosphorrückgewinnung Es gibt mehrere Technologien zur Extraktion von Phosphor aus [&#8230;]</p>
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<p>Das Recycling von Phosphor in Klärschlamm ist ein wichtiger Schritt in der nachhaltigen Abfallwirtschaft und im Umweltschutz. Phosphor ist ein wichtiger Nährstoff für das Pflanzenwachstum und kommt häufig in Klärschlämmen vor. Im Folgenden werden einige Methoden zur Wiederverwertung von Phosphor im Klärschlamm vorgestellt:</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="588" height="331" src="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2023/11/recyclage-phosphore.jpg" alt="" class="wp-image-1417" style="aspect-ratio:1.7764350453172206;width:445px;height:auto" srcset="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2023/11/recyclage-phosphore.jpg 588w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2023/11/recyclage-phosphore-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 588px) 100vw, 588px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Source SRF</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technologien zur Phosphorrückgewinnung</h2>



<p>Es gibt mehrere Technologien zur <strong>Extraktion von Phosphor aus Klärschlamm</strong>. Diese Methoden umfassen in der Regel chemische Ausfällungen oder biologische Verfahren zur Konzentration und Rückgewinnung von Phosphor. <strong>Einige gängige Techniken sind</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Chemische Fällung: </strong>Phosphor kann aus Schlämmen durch chemische Fällung unter Verwendung von Chemikalien wie Aluminium- oder Eisensalzen zurückgewonnen werden. Bei diesem Verfahren bilden sich feste Ausfällungen, die vom flüssigen Teil des Schlamms getrennt werden können.</li>



<li><strong>Struvit-Ausfällung: </strong>Struvit ist eine kristalline Verbindung, die Phosphor, Magnesium und Ammonium enthält. Sie kann aus Schlamm zurückgewonnen werden, indem man Magnesium- und Ammoniumsalze hinzufügt, die Struvitkristallisation fördert und dann die Kristalle erntet.</li>



<li><strong>Biologische Phosphorentfernung: </strong>In Kläranlagen können einige biologische Prozesse optimiert werden, um die biologische Aufnahme und Speicherung von Phosphor durch Mikroorganismen zu fördern. Diese phosphorhaltige Biomasse kann dann aus dem System entfernt werden. <em>Source: <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048969723027055">https://www.sciencedirect.com/…</a></em></li>



<li><strong>Thermische Behandlung: </strong>Die Verbrennung des Schlamms bei hohen Temperaturen kann ebenfalls eine Methode zur Rückgewinnung von Phosphor sein. Die bei der Verbrennung entstehende Asche kann Phosphor enthalten, der extrahiert und als phosphorhaltiges Produkt verwendet werden kann.</li>



<li><strong>Landausbringung:</strong> Entwässerter oder stabilisierter Klärschlamm kann als Düngemittel auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht werden, so dass Phosphor wieder in das Ökosystem zurückgeführt werden kann. Diese Methode sollte jedoch sorgfältig gesteuert werden, um eine übermäßige Ausbringung und das Risiko einer Umweltverschmutzung zu vermeiden. Achtung in der Schweiz: Seit dem 1. Oktober 2006 ist es in der Schweiz verboten, sie als Düngemittel in der Landwirtschaft zu verwenden.(<a href="https://www.bafu.admin.ch/bafu/fr/home/themes/dechets/guide-des-dechets-a-z/biodechets/types-de-dechets/boues-d_epuration.html">https://www.bafu.admin.ch/…</a>)</li>



<li><strong>Klärschlamm:</strong> In einigen Fällen kann Klärschlamm weiterbehandelt und zu Klärschlamm verarbeitet werden. Dabei handelt es sich um nährstoffreiches organisches Material, das als Bodenverbesserer oder Düngemittel verwendet werden kann. Der Phosphorgehalt in diesen Klärschlämmen kann zur Verbesserung der Bodenqualität beitragen und das Pflanzenwachstum fördern. <em>Source: <a href="http://winnipeg.ca/epandagedebiosolides">winnipeg.ca/epandagedebiosolides</a></em></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Phosphorhaltige Produkte</h2>



<p>Einige Unternehmen erforschen die Herstellung kommerzieller Produkte wie phosphorhaltige Düngemittel oder Bodenverbesserungsmittel unter Verwendung von rückgewonnenem Phosphor aus Klärschlamm.</p>



<p>Vorschriften und Richtlinien: Es ist wichtig, die örtlichen Vorschriften und Richtlinien für die Handhabung und das Recycling von Klärschlamm zu kennen, insbesondere in Bezug auf den Phosphorgehalt. Die Einhaltung von Umweltvorschriften ist wichtig, um sicherzustellen, dass das Recycling sicher und ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt erfolgt.</p>



<p>Das Recycling von Phosphor aus Klärschlamm trägt nicht nur zu einer nachhaltigen Abfallbewirtschaftung bei, sondern bewahrt auch einen wertvollen Nährstoff, verringert die Notwendigkeit des Phosphatabbaus und minimiert das Risiko der Phosphorverschmutzung in Gewässern. Welches Verfahren gewählt wird, hängt von der Zusammensetzung des Klärschlamms, den örtlichen Vorschriften und der gewünschten Endverwendung des zurückgewonnenen Phosphors ab.</p>



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<p>Haben Sie weitere Fragen?</p>



<p>Nächster Artikel zum Thema Phosphorrecycling &#8211; Aktueller Stand in der Schweiz.</p>
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