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	<title>Archives des PFAS - Gaia Conseils</title>
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	<description>L&#039;expertise au service de l&#039;Environnement</description>
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	<title>Archives des PFAS - Gaia Conseils</title>
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		<title>Wie können wir gegen die PFAS-Herausforderung gewinnen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nolwenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 16:35:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PFAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Problem der Verunreinigung durch Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) hat in ganz Europa, darunter auch in Ländern wie Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz, an Bedeutung gewonnen. Diese Chemikalien, die aufgrund ihrer Langlebigkeit in der Umwelt und ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Abbau oft als &#171;ewige Chemikalien&#187; bezeichnet werden, werden mit verschiedenen Gesundheitsrisiken und Umweltproblemen [&#8230;]</p>
<p>L’article <a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/03/10/wie-konnen-wir-gegen-die-pfas-herausforderung-gewinnen/">Wie können wir gegen die PFAS-Herausforderung gewinnen?</a> est apparu en premier sur <a href="https://gaia-conseils.ch/de/accueil-deutsch">Gaia Conseils</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Problem der Verunreinigung durch <strong>Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS)</strong> hat in ganz Europa, darunter auch in Ländern wie Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz, an Bedeutung gewonnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Chemikalien, die aufgrund ihrer Langlebigkeit in der Umwelt und ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Abbau oft als &#171;ewige Chemikalien&#187; bezeichnet werden, werden mit verschiedenen Gesundheitsrisiken und Umweltproblemen in Verbindung gebracht. Die Europäische Umweltagentur weist auf das weit verbreitete Vorhandensein von PFAS in der Umwelt hin, welche aus einer Reihe von Quellen stammen. Darunter industrielle Prozesse, Verbraucherprodukte und gängiger Abfallentsorgungspraktiken.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Unsere letzten Beiträge:&nbsp;</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2023/11/03/pfas/">PFAS</a></li>



<li><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/pfas-ein-thema/">PFAS, ein Thema?</a></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Gesundheitsbezogene Kosten</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europa zahlt einen hohen Preis: Die Gesundheitskosten infolge von PFAS werden auf 52-84 Milliarden Euro pro Jahr taxiert<sup>1</sup>.</strong>  Da diese Studien nur ausgewählte Substanzen und Krankheitsbilder erfassen, liegt die tatsächliche Summe vermutlich noch deutlich höher.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><sup>1 </sup>Text von <a>2019 !!!</a> <a href="https://norden.diva-portal.org/smash/get/diva2:1295959/FULLTEXT01.pdf">FULLTEXT01.pdf (diva-portal.org)</a> Nordischer Ministerrat Nordens Hus <a>Ved</a> Stranden 18 DK-1061 Kopenhagen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kontamination erfolgt über verschiedene Wege, darunter Industrieemissionen, die Verwendung von Feuerlöschschäumen, Verbraucherprodukte und die Entsorgung von PFAS-haltigen Materialien. Industriestandorte, insbesondere solche, die an der Herstellung und Anwendung von PFAS beteiligt sind, sind bedeutende Quellen der Umweltverschmutzung. Infolgedessen lassen sich PFAS heute flächendeckend in Europa nachweisen. Sowohl in der Luft, im Boden und im Wasser als auch in lebenden Organismen. Wobei die Gebiete in der Nähe von Industriestandorten, Flughäfen und Militärstützpunkten besonders stark kontaminiert sind. Die Gesamtzahl der Standorte mit potenziellen PFAS-Emissionen in Europa wird auf etwa 100.000<sup>2</sup> geschätzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><sup>2</sup><a href="https://www.eea.europa.eu/publications/emerging-chemical-risks-in-europe"> https://www.eea.europa.eu/publications/emerging-chemical-risks-in-europe</a></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="716" height="646" src="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/mapPFAS-Europe.png" alt="" class="wp-image-1704" srcset="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/mapPFAS-Europe.png 716w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/03/mapPFAS-Europe-300x271.png 300w" sizes="(max-width: 716px) 100vw, 716px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Quelle: </em><a href="https://www.ewg.org/interactive-maps/pfas_contamination/">Carte interactive : Crise de la contamination par les PFAS : de nouvelles données montrent 5 021 sites dans 50 États (ewg.org)</a></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Bewältigung und Eindämmung</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Bemühungen zur Bewältigung und Eindämmung der PFAS-Kontamination sind aufgrund der Langlebigkeit der Chemikalien und der Komplexität ihrer Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit mit Herausforderungen verbunden.</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neuartige PFAS-Verbindungen und ihre Abbauprodukte werden weiterhin in der Umwelt nachgewiesen. Dies erschwert die Bemühungen um ein Verständnis und eine Verringerung der Expositionsrisiken. Die Regulierungsbehörden bemühen sich intensiv um Lösungen, etwa durch vorgeschlagene Grenzwerte für PFAS im Trinkwasser. Zudem werden diese Stoffe im Rahmen von EU-Richtlinien bereits als prioritäre gefährliche Stoffe eingestuft. Dennoch bleiben diese Chemikalien ein ständiges Problem. Grund dafür sind ihre besonderen Eigenschaften: Sie verbreiten sich weiträumig und haben die Fähigkeit, sich sowohl in der Umwelt als auch im menschlichen Körper anzusammeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Expositionswege und gesundheitliche Risiken</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Menschen nehmen PFAS über verschiedene Wege auf</strong>. Vor allem durch kontaminiertes Wasser und Lebensmittel, den Gebrauch von Konsumgütern oder direkt am Arbeitsplatz. Einmal aufgenommen, reichern sich diese Stoffe im Laufe der Zeit im Körper an. Es gibt deutliche Hinweise auf eine Bioakkumulation sowie auf die Übertragung von der Mutter auf das Kind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nationale Biomonitoring-Studien in Europa dokumentieren diese Belastung in der gesamten Bevölkerung, wobei Männer im Allgemeinen höhere Werte aufweisen. Zwar sind die Konzentrationen einiger bereits regulierter PFAS in den letzten Jahren gesunken, doch das Risiko bleibt bestehen. Grund dafür sind neuartige PFAS-Verbindungen und die fortgesetzte Verwendung dieser Chemikalien in zahlreichen Anwendungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Situation in Europa</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Situation in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz spiegelt den allgemeinen Trend der PFAS-Kontamination in Europa wider</strong>. Aufgrund industrieller Aktivitäten und der Nutzung von Feuerlöschschäumen sowie PFAS in Konsumgütern und Abfallströmen, stehen diese Länder vor einer gewaltigen Aufgabe. Sie müssen die Verschmutzung identifizieren, verwalten und mindern. Erschwerend kommt hinzu, dass eine umfassende Überwachung und Regulierung zwingend erforderlich sind. Nur so lassen sich wirksame Sanierungsstrategien entwickeln, um die Altlasten der PFAS-Kontamination nachhaltig zu beseitigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bekämpfung der Kontamination durch PFAS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bekämpfung der Kontamination durch PFAS erfordert aufgrund ihrer weit verbreiteten Verwendung und Umweltpersistenz einen vielschichtigen Ansatz. Hier sind einige Strategien, die verfolgt werden, um die Herausforderungen, die PFAS darstellen, zu bewältigen:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><strong>Regulatorische Massnahmen</strong></strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einschränkung der Verwendung:</strong> Einführung strenger Vorschriften zur Begrenzung der Produktion und Verwendung von PFAS in Verbraucherprodukten, industriellen Anwendungen und Feuerlöschschäumen. Die Europäische Union beispielsweise ist auf dem Weg zu einer umfassenden Beschränkung der nicht lebensnotwendigen Verwendung von PFAS.</li>



<li><strong>Standards setzen:</strong> Festlegung und Durchsetzung von Umweltstandards und Richtlinien für PFAS in Wasser, Boden und Luft. Dies zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt. Dazu gehört auch die Festlegung von Grenzwerten für PFAS im Trinkwasser, wie sie in einigen US-Bundesstaaten bereits gelten und auf EU-Ebene vorgeschlagen werden.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Sanierungs-Technologien</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wasseraufbereitung:</strong> Moderne Wasseraufbereitungsverfahren wie körnige Aktivkohle (GAC), Ionenaustauscher Harze und Hochdruckmembranen (Umkehrosmose) sind wirksam bei der Entfernung von PFAS aus der Wasserversorgung.</li>



<li><strong>Bodensanierung:</strong> Techniken wie Bodenwäsche, Stabilisierung und Aushub werden derzeit erforscht, um PFAS in kontaminierten Böden zu entfernen oder einzudämmen. Diese Methoden befinden sich jedoch noch in der Entwicklung und können kostspielig sein.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><strong>Prävention und Kontrolle</strong></strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Alternative Werkstoffe: </strong>Erforschung und Förderung der Verwendung von sichereren Alternativen zu PFAS in Produkten und industriellen Verfahren. Dazu gehört die Entwicklung von nicht fluorierten Chemikalien zur Verwendung in Konsumgütern wie Textilien, Lebensmittelverpackungen und Feuerlöschschäumen.</li>



<li><strong>Bewährte Praktiken in der Industrie: </strong>Ermutigung der Industrie, bewährte Praktiken für den Umgang mit PFAS zu übernehmen, einschliesslich der Verringerung von Emissionen, der Verbesserung der Abfallentsorgung und der Durchführung regelmässiger Umweltüberwachung.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Politische Massnahmen und Gemeinschaftsaktionen</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit:</strong> Die Sensibilisierung für die Risiken von PFAS und die Förderung von Verbraucherentscheidungen, die PFAS-haltige Produkte vermeiden, können die Nachfrage nach sichereren Alternativen steigern.</li>



<li><strong>Einbeziehung der Gemeinschaft:</strong> Einbindung der betroffenen Gemeinden in Entscheidungsprozesse und Sanierungsmassnahmen, um sicherzustellen, dass ihre Anliegen und Bedürfnisse berücksichtigt werden.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><strong>Forschung und Innovation</strong></strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Umweltüberwachung: </strong>Ausweitung der Überwachungsprogramme, um die Verteilung von PFAS in der Umwelt besser zu verstehen und stark kontaminierte Standorte zu identifizieren.</li>



<li><strong>Gesundheitsforschung: </strong>Unterstützung der epidemiologischen und toxikologischen Forschung, um die gesundheitlichen Auswirkungen der Exposition gegenüber PFAS besser zu verstehen und Regulierungsstandards zu erarbeiten.</li>



<li><strong>Technologische Innovation:</strong> Investitionen in Forschung und Entwicklung für neue Sanierungstechnologien und Materialien, die PFAS in verschiedenen Anwendungen ersetzen können.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bei der Bewältigung der komplexen und hartnäckigen Herausforderung der Kontamination mit PFAS erfordert der Weg nach vorn nicht nur strenge Regulierungsmassnahmen und das Engagement der Gemeinschaft, sondern auch die unermüdliche Suche nach neuen, innovativen und wirksamen technologischen Lösungen. Der Kampf gegen diese &#171;ewigen Chemikalien&#187; unterstreicht die Notwendigkeit einer konzertierten Aktion, die wissenschaftliche Forschung, technologische Fortschritte und das Fachwissen von Umweltexperten nutzt.</strong> </p>



<h4 class="wp-block-heading">Engagement von Gaia Conseils</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Zusammenhang engagiert sich <strong>GAIA Conseils</strong>, ein Schweizer Ingenieurbüro, aktiv in der Forschung, um einen wesentlichen Teil zur Lösung dieses Problems beizutragen. Mit unserem klaren Schwerpunkt auf der Entwicklung technischer Lösungen für ökologische Herausforderungen verkörpert GAIA Conseils genau das Fachwissen und das innovative Denken, die für die Bewältigung der PFAS-Krise unerlässlich sind. Durch die gezielte Unterstützung von Projekten, die auf fortschrittliche Sanierungstechnologien abzielen, steuern wir wertvolles Wissen und essenzielle Fähigkeiten bei, um den Fortschritt hin zu effektiven PFAS-Managementstrategien massiv zu beschleunigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsbehörden, Forschungseinrichtungen, betroffenen Gemeinden und spezialisierten Ingenieurbüros wie dem unseren ist von entscheidender Bedeutung. Durch diese Partnerschaften können wir hoffen, unser Verständnis des Verhaltens von PFAS in der Umwelt voranzutreiben, die Nachweismethoden und die Entfernung zu verbessern und letztendlich die öffentliche Gesundheit und das Ökosystem vor ihren Auswirkungen zu schützen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg zu einer umfassenden Lösung des PFAS-Problems wird zweifellos lang und komplex sein, aber mit beharrlichen Bemühungen und Zusammenarbeit können wir bedeutende Fortschritte bei der Verringerung ihres Vorkommens in der Umwelt und der Abschwächung ihrer Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt erzielen. <strong>Die Frage ist nicht, ob wir das PFAS-Problem bewältigen können, sondern wie schnell und effektiv wir die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen, das Wissen und die Technologien dafür mobilisieren können.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Quellen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0048969715001862">Räumliche Verteilung und Verteilungsverhalten ausgewählter Poly- und Perfluoralkylsubstanzen in Süßwasserökosystemen: Eine landesweite Untersuchung in Frankreich &#8211; ScienceDirect</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://echa.europa.eu/hot-topics/perfluoroalkyl-chemicals-pfas">Per- und Polyfluoralkylstoffe (PFAS) &#8211; ECHA (europa.eu)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.ewg.org/interactive-maps/pfas_contamination/">Interaktive Karte: PFAS-Kontaminationskrise: Neue Daten zeigen 5.021 Standorte in 50 Staaten (ewg.org)</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was halten Sie von diesem Artikel?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Haben Sie weitere Fragen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gibt es eine alte Verschmutzung durch Brände?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchten Sie mit uns innovative Lösungen finden, um das Problem zu lösen? Kontaktieren Sie uns!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>PFAS, ein Thema?</title>
		<link>https://gaia-conseils.ch/de/2024/01/10/pfas-ein-thema/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nolwenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 15:34:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PFAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennen Sie die Vorschriften in der Schweiz? Wir begleiten Sie! Die Schweiz hat, wie viele andere Länder auch, begonnen, sich mit der Regulierung von PFAS1 (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) zu befassen. Der Ansatz der Schweiz zur Regulierung von PFAS umfasst mehrere Regierungsbehörden und Verordnungen und hat sich seither möglicherweise weiterentwickelt. Hier sind einige wichtige Punkte über [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kennen Sie die Vorschriften in der Schweiz? Wir begleiten Sie!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz hat, wie viele andere Länder auch, begonnen, sich mit der Regulierung von PFAS<sup>1</sup> (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) zu befassen. Der Ansatz der Schweiz zur Regulierung von PFAS umfasst mehrere Regierungsbehörden und Verordnungen und hat sich seither möglicherweise weiterentwickelt. Hier sind einige wichtige Punkte über das Regulierungssystem für PFAS in der Schweiz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><sup>1</sup><a href="https://gaia-conseils.ch/de/2023/11/03/pfas/">Unser letzter Beitrag</a></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="666" src="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/pfas-diagram2-1024x666-1.png" alt="" class="wp-image-1612" style="width:345px" srcset="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/pfas-diagram2-1024x666-1.png 1024w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/pfas-diagram2-1024x666-1-300x195.png 300w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2024/01/pfas-diagram2-1024x666-1-768x500.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Source: </em><a href="https://www.awwa.org/Resources-Tools/Resource-Topics/PFAS">https://www.awwa.org/Resources-Tools/Resource-Topics/PFAS</a></figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Qualität des Trinkwassers</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Grundwasser ist die wichtigste Trinkwasserressource der Schweiz: 80 Prozent des Trinkwassers werden aus Grundwasser gewonnen.»<sup><a href="https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-98135.html#:~:text=F%C3%BCr%20PFAS%20im%20Grundwasser%20gelten,PFAS%2Dhaltige%20Feuerl%C3%B6schsch%C3%A4ume%20zu%20sein">2 Quelle</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Schweiz gibt es Vorschriften zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität, und PFAS gelten als bedenklich. <strong>Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) </strong>haben Höchstwerte für verschiedene Stoffe, darunter PFAS, im Trinkwasser festgelegt. Für PFAS im Grundwasser gelten die Grenzwerte der Trinkwasser-Verordnung TBDV. Die Verordnung enthält aktuell für drei einzelne PFAS Grenzwerte von 0.3 bzw. 0.5 Mikrogramm pro Liter.<sup>2</sup></p>



<p class="wp-block-paragraph">Umweltvorschriften: Das Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist für die Behandlung von Umweltfragen zuständig, einschließlich der Kontamination durch PFAS. Die Schweiz hat Massnahmen ergriffen, um das Vorhandensein von PFAS in der Umwelt zu bewerten und zu kontrollieren. (<strong>Motion 22.3929 von Ständerätin Marianne Maret</strong>) Dazu können Vorschriften über die Freisetzung von PFAS in Gewässer und Maßnahmen zur Untersuchung und Sanierung kontaminierter Standorte gehören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regulierung von Chemikalien: Die Regulierung von Chemikalien, einschließlich PFAS, fällt ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich des Schweizer Bundesamts für Umwelt. (<strong>Postulat 22.4585 von Nationalrätin Tiana Moser</strong>) Die Regulierung von chemischen Stoffen in der Schweiz kann durch internationale Abkommen und EU-Vorschriften beeinflusst werden, da die Schweiz ihre Politik oft an die ihrer europäischen Nachbarn anpasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produktvorschriften: Die Schweiz verfügt zwar über spezifische Vorschriften für die Verwendung von PFAS in Konsumgütern, diese können jedoch stark variieren und werden häufig von weiter gefassten EU-Vorschriften beeinflusst. Es wichtig ist, über die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich informiert zu bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was halten Sie von diesem Artikel?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Haben Sie weitere Fragen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gibt es eine alte Verschmutzung durch Brände?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchten Sie mit uns innovative Lösungen finden, um das Problem zu lösen? Kontaktieren Sie uns!</p>
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		<title>PFAS</title>
		<link>https://gaia-conseils.ch/de/2023/11/03/pfas/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nolwenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 17:03:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PFAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was sind PFAS? PFAS, die Abkürzung für Per- und Polyfluoralkylsubstanzen, sind eine Gruppe von künstlich hergestellten Chemikalien, die aufgrund ihres weit verbreiteten Vorkommens in der Umwelt und ihrer potenziellen Gesundheitsrisiken große Aufmerksamkeit und Besorgnis hervorgerufen haben. Diese Chemikalien zeichnen sich durch das Vorhandensein von Fluor-Kohlenstoff-Bindungen aus, die sie sehr widerstandsfähig gegen Hitze, Wasser und Öl [&#8230;]</p>
<p>L’article <a href="https://gaia-conseils.ch/de/2023/11/03/pfas/">PFAS</a> est apparu en premier sur <a href="https://gaia-conseils.ch/de/accueil-deutsch">Gaia Conseils</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Was sind PFAS?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">PFAS, die Abkürzung für <strong>Per- und Polyfluoralkylsubstanzen</strong>, sind eine Gruppe von künstlich hergestellten Chemikalien, die aufgrund ihres weit verbreiteten Vorkommens in der Umwelt und ihrer potenziellen Gesundheitsrisiken große Aufmerksamkeit und Besorgnis hervorgerufen haben. Diese Chemikalien zeichnen sich durch das Vorhandensein von Fluor-Kohlenstoff-Bindungen aus, die sie sehr widerstandsfähig gegen Hitze, Wasser und Öl machen. Aufgrund dieser Eigenschaften werden PFAS häufig in einer Vielzahl von Industrie- und Verbraucherprodukten verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Tausende verschiedener PFAS-Verbindungen, aber die beiden bekanntesten und am besten untersuchten Vertreter dieser Gruppe sind <strong>Perfluoroctansäure (PFOA)</strong> und <strong>Perfluoroctansulfonsäure (PFOS)</strong>. Diese Stoffe wurden bei der Herstellung <strong>verschiedener Produkte verwendet</strong>, darunter:</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="536" height="540" src="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2023/11/2023-10-PFASSourcesGraphic-2.png" alt="" class="wp-image-1475" style="aspect-ratio:0.9925925925925926;width:394px;height:auto" srcset="https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2023/11/2023-10-PFASSourcesGraphic-2.png 536w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2023/11/2023-10-PFASSourcesGraphic-2-298x300.png 298w, https://gaia-conseils.ch/wp-content/uploads/2023/11/2023-10-PFASSourcesGraphic-2-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 536px) 100vw, 536px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Source: <a href="https://michaelbeststrategies.com/2018/05/10/states-adopting-pfas-standards-reduce-exposure/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://michaelbeststrategies.com/&#8230;</a></em></figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Antihaft-Kochgeschirr (Teflon-Beschichtungen)</li>



<li>Wasserfeste Kleidung</li>



<li>Schaumstoffe zur Brandbekämpfung (AFFF, Aqueous Film-Forming Foams)</li>



<li>Fleckabweisende Beschichtungen für Teppiche und Polstermöbel</li>



<li>Verpackungsmaterialien für Lebensmittel</li>



<li>Elektrische und elektronische Komponenten</li>



<li>Einige industrielle Prozesse</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die weit verbreitete Verwendung und Persistenz von PFAS in der Umwelt haben Bedenken hinsichtlich ihrer möglichen gesundheitlichen Auswirkungen geweckt. Studien haben gezeigt, dass die Exposition gegenüber bestimmten PFAS-Verbindungen mit <strong>verschiedenen Gesundheitsproblemen</strong> in Verbindung gebracht werden kann, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Entwicklungs- und Reproduktionsfragen</li>



<li>Schäden an der Leber</li>



<li>Unterdrückung des Immunsystems</li>



<li>Bestimmte Arten von Krebs</li>



<li>Hoher Cholesterinspiegel</li>



<li>Störung der Schilddrüse</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund dieser Bedenken haben Aufsichtsbehörden und Regierungen auf der ganzen Welt Schritte zur Regulierung und Reduzierung der Verwendung von PFAS unternommen. Viele Länder, darunter auch die Vereinigten Staaten, haben Richtlinien und Vorschriften erlassen, um das Vorkommen bestimmter PFAS-Verbindungen im Trinkwasser und in verschiedenen Produkten zu begrenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es werden auch Anstrengungen unternommen, um kontaminierte Standorte zu sanieren und sicherere Alternativen zu PFAS in Produktions- und Verbraucherprodukten zu finden. Die Bewirtschaftung und Regulierung von PFAS ist nach wie vor ein aktiver Bereich der Forschung und Politikentwicklung zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was denken Sie über diesen Artikel?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Haben Sie weitere Fragen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nächster Artikel über PFAS &#8211; Aktueller Stand in der Schweiz.</p>
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